Lektion 8

Lektion 8
 
 

 

 
Andere Zeichen:
 
1. Das Madda
(Alif mit einem Madda)
Das Madda ist ein Schriftzeichen der arabischen Schrift. Es kann (im nicht-quranischen Arabischen) nur auf dem Alif stehen und ähnelt im Aussehen einer Tilde (~).
 
Madda wird verwendet, wenn auf ein Hamza ein langer a-Laut (ā) folgt; damit wird das Aufeinandertreffen zweier Alif vermieden. So wird z. B. die Verbform der 1. Person Singular von أكل („essen“) nicht أأكل, sondern آكل geschrieben.
 
a) Das mit Madda versehene Alif wird wie Hamza + langes a gesprochen.
 
Zum Beispiel:
 
 
 
b) Wenn es ein Ya oder ein Waw gibt und der vorangehende Buchstabe ein Madda-Zeichen hat, so wird er wie ein langes AA ausgesprochen
 
Zum Beispiel:
 
 
 
2. Das Hamza-Zeichen:
 
Das Hamza-Zeichen isloliertDas Hamza-Zeichen über dem AlifDas Hamza-Zeichen unter dem Alif
 
Das Hamza-Zeichen kommt nur auf 3 Buchstaben vor: Alif, Ya, Waw oder es steht alleine und wird somit wie ein A ausgesprochen.
 
Kommt das Hamza in der Mitte oder am Ende des Wortes vor, so gilt es als Unterbrecher, wie die Unterbrechung beim Wort "be-achten"
 
Zum Beispiel:
 
 
 
3. Das Sukun-Zeichen:
 
 
Sukun ist ein optionales Schriftzeichen der arabischen Schrift, das zur Aussprache von Texten verwendet wird. Es wird verwendet, wenn die Vokallosigkeit eines Konsonanten gekennzeichnet werden soll.
 
a) Wenn das Wort mit in einer Waw-Alif-Kombination endet, so wird das Alif am Ende nicht gesprochen.
 
Zum Beispiel
 
Wegen der Regel wird das Wort nicht "aamanuua" ausgesprochenWegen der Regel wird das Wort nicht "Kafarauua" ausgesprochen
 
b) Beim Ende eines Verses, sollte der letzte Buchstabe des Wortes nicht ausgesprochen werden
 
 
 
 
Alhamdu lillahi rabbi alAAalamiin
 

Die Verdoppelung der Konsonanten durch das Schadda

Lektion 7
 
 

 

 
Die Verdoppelung der Konsonanten durch das Schadda::
 
 
Die Schadda  ist ein zusätzliches Schriftzeichen der arabischen Schrift, das zur Aussprache von Texten verwendet wird.
 
Es dient zur Kennzeichnung der Konsonantenverdopplung – in der Schrift wird statt zwei Konsonanten nur einer geschrieben
 
Folgt der Schadda ein Vokalzeichen (Fatha, Kasra, Damma, Sukun), so wird dieses Vokalzeichen auf (oder im Falle des Kasra unter) das Schadda und nicht direkt auf oder unter den Konsonanten gesetzt.
 
 
 
 

Die langen Vokale

Lektion 6
 
 

 

 
Die langen Vokale:
 
Es gibt 3 Vokal-Buchstaben:
 
1.= a
Wenn der Buchstabe neben dem Alif ein Strich über dem Buchstaben hat, so wird aus dem "a" ein langes "aa", weil sich das a, des Alifs und das a des nachfolgenden Buchstaben addieren.
 
Beispiele:
 
 
Ba + A = Baa
 
 
Qa + A = Qaa
 
 
2.= i
Wenn der Buchstabe neben dem Ya ein Strich ünter dem Buchstaben hat, so wird aus dem "i" ein langes "ii", weil sich das i, des Yas  und das i des nachfolgenden Buchstaben addieren.
 
 
Beispiele:
 
 
Bi + Y = Bii
 
 
Qi + Y = Qii
 
 
3. = u
 
Wenn der Buchstabe neben dem Waw ein Komma über dem Buchstaben hat, so wird aus dem "u" ein langes "uu", weil sich das u, des Waws und das u des nachfolgenden Buchstaben addieren.
 
Beispiele:
 
 
Bu + U = Buu
 
 
Qu + U = Quu
 

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