Die Aussagen der Gelehrten über die Absicht hinter dem Wort „Unglaube“ im Vers "Und wer nicht mit dem richtet/herrscht, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, das sind die Ungläubigen." (Teil 1)

 


1.         Aĥmad Ibn Ĥanbal

Işmā’īl Ibn Şa’d, der ja der Imām von Aĥmad Ibn Ĥanbal war, wurde gefragt: „Im folgenden Vers sagte der erhabene Allah: "Und wer nicht mit dem richtet/herrscht, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, das sind die Ungläubigen." [Sure 5, al-Mā`idah, Vers 44] Welcher Unglaube ist hier gemeint?“ Er sagte: „Der Unglaube, der einen nicht aus dem Kreis des Islams austreten lässt.“[1]

Ibn Hāni` sagte: „Ich fragte ihn auch bezüglich des Ĥadīths von Tāwūş, wo er sagte: „Das ist der Unglauben, der einen nicht aus dem Kreis des Islams austreten lässt.“ Abu ’Abdullah sagte: „Dies ist im Bezug auf den folgenden Vers: "Und wer nicht mit dem richtet/herrscht, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, das sind die Ungläubigen."[2]

Und siehe dazu auch die Aussagen von Imām Aĥmad Ibn Ĥanbal in seinem Tafşīr (2/45) oder auch seine Aussagen nach dem Wortlaut von Abu Dāwūd (209).[3]

Das ist auch das, was Ibn Taimiyah bekräftigt hat, als er sagte: „Ibn ’Abbāş – Allahs Wohlgefallen auf sie beide –, aber auch viele andere Şalaf sagten: „Dies ist ein Unglaube kleiner als Unglaube (Kuffr dūna Kuffr). Und ein Frevel kleiner als Frevel (Fişq dūna Fişq). Und eine Ungerechtigkeit kleiner als Ungerechtigkeit (Dhulm dūna Dhulm).“ Das erwähnten auch Aĥmad, al-Buchārī und andere.“[4]

Imām Aĥmad – möge Allah ihm gnädig sein – wurde über den Unglauben befragt, der in diesem Vers offenbart wurde, worauf er sagte: „Dies ist der Unglaube, der einen nicht aus dem Kreis des Islams austreten lässt, so wie der Glaube an manches davon und an manches nicht. Das gilt solange, bis von dieser Person etwas kommt, was seinen Unglauben eindeutig macht.“ [5]

 

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