Ĥadīth: „Allah wird demjenigen das Höllenfeuer verwehren, der aufrichtig bezeugt […].“

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Beide verzeichneten den Ĥadīth von ’Itbān: „Allah wird demjenigen das Höllenfeuer verwehren, der aufrichtig bezeugt, dass es gibt keinen anbetungswürdigen Gott außer Allah gibt, und der damit allein das Wohlgefallen Allahs sucht.“

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Seine Aussage: „Beide verzeichneten“ bedeutet: Bukhārī und Muşlim.

„[…] den Ĥadīth von ’Itbān“: ’Itbān Ibn Mālik al-Anşārī, Allahs Wohlgefallen auf ihm, ist ein bekannter Gefährte des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken.

„Allah wird demjenigen das Höllenfeuer verwehren“: Verwehren bedeutet: Verbieten. Das heißt: Er verhindert, dass er ins Höllenfeuer eintritt oder, indem Er dem Höllenfeuer verbietet, ihn zu berühren.

„[…] der aufrichtig bezeugt, dass es gibt keinen anbetungswürdigen Gott außer Allah gibt“: Das heißt: Derjenige, der es mit seiner Zunge bezeugt und es öffentlich macht.

„[…] und der damit allein das Wohlgefallen Allahs sucht“: Das heißt: Mit diesen Worten, die er ausgesprochen hat.

„[…] das Wohlgefallen Allahs“: Das bedeutet: Derjenige, der darin aufrichtig ist. Er sagt diese Worte weder aus Augendienerei (Riyā`) noch um Ruhm zu erlangen noch aus Heuchelei. Im Gegenteil, er glaubt an das, was diese Worte beinhalten, nämlich dass man all die Anbetungen allein Allah widmet und das Anbeten anderer seinlässt. Er ist bezeugt davon, dass dies falsch ist und sagt sich deshalb von dieser falschen Anbetung und von ihren Leuten frei.

Dieser Ĥadīth weist klar daraufhin, dass es nicht ausreicht, die Worte, „dass es gibt keinen anbetungswürdigen Gott außer Allah gibt“, lediglich mit dem Mund auszusprechen, ohne ihre Bedeutung zu kennen, ihre Gebote umzusetzen und an ihre Beweise zu glauben.

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