Ĥadīth: „Wer auch immer bezeugt, dass es keinen anbetungswürdigen Gott gibt, außer Allah allein [...]."

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‘Ubādah Ibn aş-Şāmit, Allahs Wohlgefallen auf ihm, überlieferte, dass Allahs Gesandter, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte: „Wer auch immer bezeugt, dass es keinen anbetungswürdigen Gott gibt, außer Allah allein, Der ohne ebenbürtigen Partner ist; und dass Muĥammad Sein Diener und Gesandter ist; und dass ‘Īşā (Jesus) der Diener Allahs, Sein Gesandter und Sein Wort ist, welches Er Maryam (Maria) beschert hat, und ein Geist von Ihm; und dass das Paradies und das Höllenfeuer Wahrheit sind, den wird Allah ins Paradies eingehen lassen, was auch immer seine Taten sein sollten.“[verzeichnet bei al‐Bukhārī…

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Ĥadīth: „Allah wird demjenigen das Höllenfeuer verwehren, der aufrichtig bezeugt […].“

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Beide verzeichneten den Ĥadīth von ’Itbān: „Allah wird demjenigen das Höllenfeuer verwehren, der aufrichtig bezeugt, dass es gibt keinen anbetungswürdigen Gott außer Allah gibt, und der damit allein das Wohlgefallen Allahs sucht.“

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Seine Aussage: „Beide verzeichneten“ bedeutet: Bukhārī und Muşlim.

„[…] den Ĥadīth von ’Itbān“: ’Itbān Ibn Mālik al-Anşārī, Allahs Wohlgefallen auf ihm, ist ein bekannter Gefährte des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken.

„Allah wird demjenigen das Höllenfeuer verwehren“: Verwehren bedeutet: Verbieten. Das heißt: Er verhindert, dass er ins Höllenfeuer eintritt oder, indem Er dem Höllenfeuer verbietet, ihn zu…

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Ĥadīth: "Oh Sohn Adams, wenn du zu Mir kämest mit einer Welt voller Sünden […]"

At‐Tirmidhī, der diesen Ĥadīth als ĥaşşan stufte, berichtet von Annaş, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagen hörte: „Allah, der Allerhabene, sagte: "Oh Sohn  Adams, wenn du zu Mir kämest mit einer Welt voller Sünden, und Mich träfest, ohne dass du Mir etwas beigesellt hast, würde Ich dir gewiss in gleichem Maße Verzeihung entgegenbringen."“

Seine Aussage, „at‐Tirmidhī, der diesen Ĥadīth als ĥaşşan stufte, berichtet […]“, bedeutet: At‐Tirmidhī hat diesen Ĥadīth in seinem „Şunnan“ verzeichnet. Darin sagte er, dass der Überlieferungsweg dieses Ĥadīths ĥaşşan (gut) sei.

„[…] von Annaş, Allahs Wohlgefallen…

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Ĥadīth: „Oh mein Herr! Lehre mich etwas, womit ich Deiner gedenke und dich anrufe [...].“

Von Abī Şa’īd al-Khudrī, Allahs Wohlgefallen auf ihm, wird berichtet, dass der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte: „Moses, Friede sei auf ihm, sagte: „Oh mein Herr! Lehre mich etwas, womit ich Deiner gedenke und dich anrufe.“ Er sagte: "Moses, sag „Lā Ilāha illa-llāh“." Er sagte: „Oh Herr! Alle Deine Diener sagen dies doch!“ Er sagte: "Oh Moses, wenn die sieben Himmel und alle Bewohner darin außer Mir und die sieben Erden auf eine Waagschale gelegt würden und „Lā Ilāha illa-llāh“ auf die andere Waagschale, dann würde die Waagschale mit „Lā Ilāha illa-llāh“ gewiss schwerer wiegen."“…

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KAPITEL 3: Wer den Tauĥīd (Monotheismus) verwirklicht, wird das Paradies ohne Abrechnung betreten.

Dies ist das dritte Kapitel aus diesem segenreichen Buch „Kitāb at-Tauĥīd“ („Buch des Monotheismus). Er lautet: „Wer den Tauĥīd verwirklicht, wird das Paradies ohne Abrechnung betreten.“

Der Scheich, möge Allah mit ihm gnädig sein, hat im ersten Kapitel, die Bedeutung und die Wirklichkeit des Tauĥīds aus dem Qur`ān und aus der Şunnah gewähnt. Dabei stütze er sich nicht auf die Aussagen der Menschen, die zwar viel über die ’Aqīdah (Glaubenslehre) schreiben, jedoch dabei den Tauĥīd nach dem Verständnis ihres Madhhabs (Richtung) erklären, so wie die al-Mu’tazilah1, die Aschā’irah und die Ahlu l-Kalām. Was jedoch den Scheich, möge Allah mit…

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