Jemanden als Neuerer erklären

Frage:

Oh unser Scheikh, es gibt eine Frage  unter den Studenten des Wissens bezüglich einer Person, die in eine Neuerung gefallen ist. Ist es erforderlich, um ihn als Neuerer zu erklären, zuerst einen Beweis gegen ihn zu bringen oder ist dies nicht nötig? Bereichere uns, möge Allah es dir mit Gutem vergelten.

 

Antwort:

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Alles Lob gebührt Allah und Frieden und Segen auf dem Gesandten Allahs, seiner Familie, seinen Gefährten und denjenigen, die seiner Rechtleitung folgen. Um fortzufahren:

Wohl bekannt ist von Ahlu ş-Şunnah, dass wer auch immer in eine Angelegenheit fällt, die zu Kuffr (Unglaube) führt, dann wird er nicht als Ungläubiger bezeichnet bis der Beweis gegen ihn erbracht ist. Jemand der in eine Neuerung fällt gehört zu einer dieser folgenden Kategorien:

Die erste Kategorie:

Ahlu l-Bidda‘ (Leute der Neuerung); wie die Rawāfid, die Khawāridj, die Djahmiyyah, die Qadariyyah, die Mu’tazilah, die Sufis, die Grabanbeter, die Murdji`ah und jeder, der sich ihnen anschließt, wie die Gruppen Ikhwān al-Muşlimīn und Djamā’at at-Tablīĝ.

Die Şalaf machten es nicht abhängig, dass der Beweis gegen sie erbracht werden muss, um sie als Neuerer  zu erklären.

Also wird gesagt, dass der Rāfidī ein „Mubtadi‘“ (Neuerer) ist und ebenso der  Khāridjī etc., und dies ist der Fall, wenn ein Beweis gegen sie erbracht worden ist oder nicht.

Die zweite Kategorie:

Dies betrifft jemanden von Ahlu ş-Şunnah, der in eine „klare Neuerung“, etwa, wie die Aussage, dass der Qur`ān erschaffen worden ist oder die Aussage der Qadariyyah oder die Meinung der Khawāridj und auch andere. Solche Individuen werden als Neuerer erklärt und dies ist in Übereinstimmung mit dem Weg der Şalaf.

Ein Beispiel davon, wird in dem was über Ibn ‘Ummar überliefert worden ist, demonstriert, als man ihn über die Qadariyyah fragte. Er sagte: „Wenn du diese Leute triffst, dann informiere sie darüber, dass ich wahrlich frei von ihnen bin und sie frei von mir.“[1]

Scheikhu l-Işlām sagte in seinem Buch „Dar’u T’ārud al-‘Aql wa n-Naql“: „Der Weg der Şalaf und der Imame der Vergangenheit ist, dass sie sorgfältig überlegten und die korrekten Bedeutungen benutzten, welche von der Religion und dem Verstand bestätigt worden.

Ebenso überlegten sie sorgfältig und nutzten die Bedingungen und Ausdrücke, die von der Religion bestätigt wurden, deshalb nutzten sie sie in ihren Ansprachen, wann immer sie konnten. Wer also mit Ausdrücken sprach, die eine falsche Bedeutung beinhalteten und dabei dem Buch und der Şunnah widersprach, dann widerlegten sie (Şalaf und die Imame) denjenigen. Und wer auch immer mit einem neuen Ausdruck oder Begriff kam, der sowohl Wahrheit und Falschheit beinhaltete, so würden sie (die Şalaf und die Imame) ihn ebenfalls der Neuerung zuschreiben, und sie sagten: Wahrlich er hat nur eine Neuerung mit einer anderen konfrontiert und Falschheit mit dem widerlegt, was selbst falsch ist .“[2]

Ich (Scheikh Rabee’) sage: Diese Passage demonstriert manche der großen und wichtigen Angelegenheiten, die die „Şalaf aş-Şāliĥ“ in Angriff nahmen, um ihre wahre Religion zu beschützen und zu bewahren. Ebenso demonstriert diese Passage die Mittel der Vorkehrung, welche die Şalaf  trafen, mit Hinblick auf die Gefahren und Katastrophen, die durch Neuerungen und Fehler hervorkommen. Dazu gehört:

Erstens, sie warnten streng gegen Neuerung, und ihr Anliegen für die Benutzung von korrekten Ausdrücken und Bedeutungen, bestätigt durch Religion und Verstand. Also, soweit wie sie in der Lage waren, sprachen sie nie ohne die beiden (Religion und Verstand). Ebenso verwendeten sie nie Ausdrücke und Äußerungen, außer mit der korrekten Bedeutung, die von der Religion bewiesen sind.

Zweitens, dass sie (die Şalaf) die Beschützer und Hüter der Religion waren, also wer auch immer mit Worten sprach, die sowohl Wahrheit als auch Falschheit enthielten und deshalb gegensätzlich zu dem Buch und der Şunnah, so würden sie ihn widerlegen. Und wer auch immer mit einem erneuerten Ausdruck sprach, der Wahrheit und Falschheit mit einbezog, so würden sie ihn der Neuerung zuschreiben, auch wenn er „Ahlu l-Bāţil“ (Leute der Falschheit) widerlegte und die Şalaf sagten: „Wahrlich er hat nur eine Neuerung mit einer anderen konfrontiert und Falschheit mit dem widerlegt, was selbst falsch ist .“ Und dies wäre der Fall, selbst wenn der Widerleger von den tugendhaftesten der Ahlu ş-Şunnah war.

Und die Şalaf sagten niemals: „Sein Mudjmal (allgemeine und unklare Aussagen) sollte auf sein Mufaşşal (detaillierte und erklärte Aussagen) zurückgeführt werden, weil wir ihn als jemand von  Ahlu ş-Şunnah kennen.“

Nach der Überlieferung dieser Passage, die die Methodologie der Şalaf und der Imame demonstriert, sagte Scheikhu l-Işlām: „Und davon gibt es weit verbreitete Erzählungen, welche al-Khalāl in seinem Buch „aş-Şunnah“ erwähnt (und ebenso Andere mit Hinblick auf die Angelegenheit des „al-Lafdh“ [Jemand, sagt dass die Rezitation des Qur`ān geschaffen sei] und die Angelegenheit des „al-Djabr“ [Die Aussage derjenigen, die sagen, der Mensch sei zu seinen Taten gezwungen] ).“

Ich (Scheikh Rabee‘) sage: Er (Scheikhu l-Işlām), möge Allah barmherzig mit ihm sein, verweist auf die Imame der Şunnah, die solche als Neuerer ansahen, die sagen: „Meine Rezitation des Qur`ān ist erschaffen“, weil dies eine Aussage ist, die Wahrheit und Falschheit enthält.

Und ebenso die Aussage des „al-Djabr“ (der Mensch ist zu seinen Taten gezwungen), beinhaltet sowohl Wahrheit als auch Falschheit, und Scheikhu l-Işlām erwähnte, dass Imame wie al-Auzā’ī, Aĥmad Ibn Ĥanbal und Andere es für etwas tadelnswertes hielten und dabei tadelten sie beide Seiten, sowohl die es verneinten und ablehnten, aber ebenso diejenigen, die es bejahten.

Er (Scheikhu l-Işlām) sagte: „Und es wurde über az-Zabīdī, Sufyān at-Thawrī, ‘Abdur-Raĥmān Ibn Mahdī und Anderen berichtet, dass sie es verabscheuten, wenn jemand die Aussage von  al-Djabr, im allgemein Sinne, erwähnte.

Und al-Awzā’ī, Aĥmad und Andere sagten: Wer die Aussage von „Djabr“ macht, hat geirrt und wer auch immer sagt: „Lamm Yudjbbar’ (Verneinung von al-Djabr), der irrt (ebenfalls). Vielmehr sollte man sagen: „Wahrlich Allah leitet recht, wen Er will und lässt in die Irre gehen, wen Er will etc.“

Und sie (die zuvor genannten Imame) sagten, dass der Ausdruck „al-Djabr“ keine Grundlage in dem Buch und der Şunnah hat, die einzige Bezeichnung, die in der Şunnah enthalten ist, ist „al-Djibl“ und nicht das Wort „al-Djabr“.

Es wurde authentisch vom Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, berichtet, dass er zu al-Aschadj Abdu l-Qaiş sagte: „Wahrlich, du hast zwei Eigenschaften, die Allah liebt: Sanftmut (Güte) und Geduld“ Also sagte er (Al-Aschadj ‘Abdu l-Qaiş): „Erlernte ich diese beiden (Eigenschaften) oder tendiere ich von Natur aus zu ihnen (Djubiltu ‘Alaihimā)? “ Der Prophet antwortete: „Vielmehr tendierst du zu ihnen (Ball, Djubilta ‘Alaihimā)“. Also sagte er (al-Aschadj ‘Abdu l-Qais): „Alles Lob gebührt Allah, der mich erschaffen hat und der mich von Natur aus zu diesen Eigenschaften tendieren ließ, die Er liebt.“

Und sie (die zuvor genannten Imame) sagten: „Das Wort al-Djabr ist ein unklarer (mehrdeutiger) Begriff (Mudjmal).“

Dann machte er (Scheikhu l-Işlām) klar, dass die Bedeutung des Begriffs al-Djabr einerseits eine wahre Bedeutung haben könnte, andererseits aber auch eine Bedeutung, die falsch ist. Dann gab er für jedes  davon ein Beispiel und sagte: „Die Imame untersagten die Verallgemeinerung der Bejahung des Ausdrucks al-Djabr und die Verneinung, weil es eine Bidd‘ah (Neuerung) war. Dabei enthielt es Wahrheit und Falschheit.“

Adh-Dhahabī sagte: „Aĥmad Ibn Kāmil al-Qādī sagte: „Ya’qūb Ibn Schaybah war ein Faqīh ( Gelehrter der Islamischen Rechtswissenschaft des Fiqh) und einer der älteren Gefährten von Aĥmad Ibn Mu’athal und al-Ĥārith Ibn Mişkīn, aber er nahm die Position des „al-Waqf“ ein (unentschlossene Haltung im Bezug auf den Qur`ān, weder offen zu sagen, der Qur`ān sei das unerschaffene Wort Allahs, noch zu behaupten, dass er erschaffen sei).“

Adh-Dhahabī sagte: „Ich sage:  Ya’qūb Ibn Schaybah nahm seine zuvor genannte Haltung  von seinem Scheikh Aĥmad. Und ‘Alī Ibn Dja’d, Muş’ab az-Zubairī, Abu Işrā‘īl und eine Gruppe von Anderen nahmen ebenfalls diese Haltung im Bezug auf den Qur`ān an. Dabei widersprachen sie schätzungsweise eintausend Imamen. Der Rest der Imame der Şalaf und diejenigen, die nach ihnen kamen, lehnten die Meinung, dass der Qur`ān erschaffen sei, ab. Und sie hielten die Djahmiyyah für Ungläubige (möge Allah uns in der Religion beschützen).“

Abu Bakr al-Marwathī sagte: „Ya’qūb Ibn Schaybah zeigte seine Haltung im Bezug auf den Qur`ān, und zwar „al-Waqf“, offenkundig als er in Bagdad war. Also warnte Abu ‘Abdillah die Leute vor ihm. Und  al-Mutawakkil beauftragte ‘Abdur-Raĥmān Ibn Yaĥyā Ibn Khāfān, dass er  Aĥmad Ibn Ĥanbal über denjenigen fragen sollte, dem in al-Qadā` (Urteil und Rechtswissenschaft) gefolgt wird. ‘Abdur-Raĥmān sagte: „Also fragte ich ihn (Imam Aĥmad Ibn Ĥanbal) über Ya’qūb Ibn Schaybah. So sagte er (Imam Aĥmad): Er ist ein Mubtadi‘, (ein Neuerer), und eine Person der Gelüste.

Al-Khatīb sagte: „Seine Beschreibung in so einer Weise, war aufgrund des Aussage von „al-Waqf“ (im Bezug auf den Qur`ān).”[3]

Al-Khatīb erwähnte ebenfalls die Geschichte über  Dawud al-Aşbahānī Adh-Dhāhirī, dass er eine gute Beziehung zu Şālīĥ Ibn Aĥmad hatte. Eines Tages kam er nach Bagdad und fragte Şālīĥ, dass er Nachsicht mit ihm dabei hat, seinen (Şālīĥs) Vater um Erlaubnis zu bitten. Also ging Şālīĥ zu seinem Vater und sagte zu ihm: „Da ist ein Mann, der nach deiner Erlaubnis fragt, einzutreten.“ Sein Vater sagte zu ihm: „Wie ist sein Name?“ Dawud antwortete: „Şālīĥ.“ So fragte sein Vater: „Woher ist er?“ Şālīĥ antwortete: „Er ist von den Leuten der Aşbahān.” Also sagte sein Vater, in dem er weiter fragte: „Was machst du mit ihm?“

Also gab Şālīĥ seinem Vater eine kurze Einführung über ihn. Abu ‘Abdullah hörte nicht auf ihn zu untersuchen, bis er realisierte und ihm alles klar wurde, also sagte er: „Wahrlich,  Muĥammad Ibn Yaĥyā An Naişābūrī informierte mich über seinen (Dawud al-Aşbahānīs) Zustand, dass er behaupte, der Qur`ān sei erschaffen. So lasse ihn nicht herein!“

Şālīĥ antwortete, indem er sagte: „Oh mein Vater! Er verneint und lehnt dies ab!“ Also sagte Abu ‘Abdullah: „Muĥammad Ibn Yaĥyā ist wahrhaftiger als er. Gebe ihm also nicht die Erlaubnis zu betreten und sich mir zu nähern!”[4]

Dies betrifft jemanden von Ahlu ş-Şunnah, der wohl bekannt ist für sein Streben nach der Wahrheit, aber in eine unklare und nicht offensichtliche Neuerung fiel.

Was jemanden dieser Individuen angeht, der verstorben ist, dann ist es nicht erlaubt, ihn als Neuerer  zu bezeichnen. Vielmehr spricht man gut von ihm.

Was jemanden dieser Individuen angeht, der noch lebt, dann sollte man ihm Ratschläge geben und ihm die Wahrheit deutlich machen, und keiner sollte hastig darin sein, ihn als Neuerer zu erklären. Wenn er jedoch an seiner Neuerung festhält, so sollte er als Neuerer erklärt werden.

Scheikhu l-Işlām Ibn Taimiyah sagte: „Und viele der rechtgeleiteten von den Şalaf und von denen, die nach ihnen kamen, machten Aussagen und verrichteten Taten, die Neuerungen gleich kamen. Aber sie wussten nicht, dass diese Neuerungen waren, entweder aufgrund ihres Handels nach schwachen Aĥādīthen, während sie sie als authentisch vermuteten oder aufgrund von fehlendem Verständnis von bestimmten Versen des Qur`ān, bei denen sie etwas verstanden, was sie eigentlich nicht beabsichtigten. Oder aufgrund von Meinungen zu bestimmten Themen, bei denen sie keinen Text (vom Qur`ān oder der Şunnah) erhielten.

Jedoch, wenn eine Person seinen Herrn fürchtet, so viel er in der Lage ist, dann gehört er zu denen in der Aussage Allahs: "Oh unser Herr, belange uns nicht für etwas, was wir aus Vergesslichkeit und Verfehlung taten."

Und es wurde in einem Ĥadīth überliefert, dass Allah sagt: „Ich habe geantwortet.“ Und dies wurde an einem anderen Platz überliefert.“[5]

Zusammenfassend, ist es nicht erlaubt, vollkommen und absolut nach dem Erbringen des Beweis, gegen Ahlu l-Bidd‘ah generell zu rufen. Ebenso ist es nicht erlaubt, ihn komplett abzulehnen. Vielmehr ist die Angelegenheit so, wie sie erklärt worden ist.

Mein Ratschlag an die Studenten des Wissen ist, dass sie an dem Buch und der Şunnah festhalten und exakt in der Methodologie der Şalaf in allen Belangen ihrer Religion sind, besonders in Bereichen, die verbunden sind mit:

·         At-Takfīr – (Leute zu Ungläubigen erklären)

·         At-Tafşīq – (Leute als ungehorsame und rebellische Sündiger erklären) und:

·         At-Tabdī‘ – (Leute zu Neuerer n in der Religion erklären).

Dies sollte derart der Fall sein, dass es nicht zu viel Streitigkeiten und Verfeindung in diesen Themen verursacht.

Und ich rate inständig, besonders der Şalafī-Jugend, dass sie all die Wege komplett vermeiden, die gegenseitige Missgunst, Zertrennung, Unterscheidung und Uneinigkeit verursachen. All die Dinge, die von Allah gehasst werden, die Dinge, wovor Er (Allah), der edle Gesandte, die tugendhaften Şaĥābah und die Şalafu ş-Şālīĥ warnten.

Ebenso rate ich ihnen (der Şalafī-Jugend) inständig, dass sie sich in Dingen anstrengen und abmühen, die das Gefühl der Liebe und Brüderlichkeit unter sie bringt. Die Dinge, die von Allah und seinem Gesandten geliebt werden.

Möge Allah unseren Propheten Muĥammad segnen und seine Familie und seine Gefährten.

 

Scheikh Rabee’ Ibn Hādī ‘Umair al-Madkhalī vom 24. Ramadān 1424 n.H.

 

 

 



[1]
Überliefert von Muslim

[2]Band 1, S. 254

[3]Aş-Şiyar, Band 12, S. 478

[4]Tārīkh al-Baghdād, Band 8 S. 374

[5]Ma’āridj al-Waşūl, S: 430

Ist es eine Bedingung, einer Person den Beweis vorher zu erbringen, wenn man ihn zum Neuerer erklären will?

 


Frage:

Ist es denn eine Bedingung, demjenigen die Beweise zu erbringen, der eine Neuerung (Bidd’ah) begeht, bevor er zum Neuerer (Mubtadi’) erklärt wird?

 

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah!

Und Lob und Heil mögen auf den Gesandten Allahs sein, auf seine Angehörigen, seine Gefährten und all jene, die seiner Rechtleitung gefolgt sind.

Es ist unter den Leuten der Şunnah bekannt, dass wenn jemand in eine Sache geraten ist, die zum Unglauben führt, er solange nicht zum Ungläubigen erklärt werden darf, bis ihm die nötigen Beweise dafür erbracht werden.

Was jedoch denjenigen anbetrifft, der in eine Neuerung geraten ist, so muss man hier folgende Unterscheidung treffen:

Erstens:          Wenn es sich dabei um Leute der Neuerung handelt, wie den Rawāfid, Chawāridj, al-Djahmiyyah, al-Qadariyyah, al-Mu’tazilah, aş-Şūfiyyah, al-Qubūriyyah, al-Murdji`ah und all jene, die sich ihnen angeschlossen haben, wie die al-Ichwān, at-Tablīĝ und ihresgleichen, so haben die Şalaf es hier nicht als Bedingung gemacht, ihnen die Beweise vorher erbringen zu müssen, bevor sie zu Neuerer verurteilt werden.

Zum Rāfidī [1] wird gesagt, dass er ein Neuerer ist, zum Chāridjī wird gesagt, dass er ein Neuerer ist usw. Dabei ist es gleichgültig, ob man ihm vorher die Beweise dafür erbracht hat oder nicht.

Zweitens:       Wenn es sich dabei um jemanden handelt, der zu den Leuten der Şunnah gehört, jedoch in eine klare Neuerung geraten ist, indem er zum Beispiel sagt, dass der Qur`ān erschaffen sei oder die Vorherbestimmung (al-Qadar) leugnet oder einige Ansichten der Chawāridj vertritt oder ähnliches. Auch dieser wird zum Neurer erklärt, so wie es die Şalaf zu tun pflegten.

Ein Beispiel dafür ist das, was über Ibn ’Ummar – Allahs Wohlgefallen auf beide – überliefert wurde, als man ihn bezüglich der al-Qadariyyah gefragt hatte. Er sagte: „Wenn du einen dieser Leute treffen solltest, dann teile ihm mit, dass ich mich von ihnen losgesagt habe und sie sich von mir losgesagt haben.“ [verzeichnet bei Muşlim, Nr.8].

Scheich al-Işlām – möge Allah mit ihm gnädig sein – hat in „Dar` Ta’ārud al-’Aql wa n-Naql“ (1/254) gesagt: „Der Weg der Şalaf und der Gelehrten besteht unter anderem auch darin, auf die richtige Bedeutung zu achten, die durch die Scharī’ah und den Verstand bekannt sind. Dabei achten sie stets auf die religiösen Formulierungen und benutzen diese überall dort, wo es ihnen nur möglich ist. Wenn jemand nun mit Worten gesprochen hat, die eine falsche Bedeutung darstellten, sodass es damit im Widerspruch zum Qur`ān und zur Şunnah stand, dann haben sie ihm diese dann auch klar widerlegt. Und wenn ein anderer mit Worten der Neuerung sprach, die sowohl Wahrheit als auch Unwahrheit beinhalteten, so haben sie ihn ebenfalls den Neuerern zugeschrieben. Dabei sagten sie: „Er hat lediglich eine Neuerung mit einer anderen Neuerung begegnet und eine Falschheit mit einer anderen Falschheit widerlegt.““

Ich sage: In dieser Textpassage lässt sich die Erklärung gewaltiger und wichtiger Angelegenheiten finden, die die rechtschaffenen Şalaf beherzigt haben, um ihre Religion der Wahrheit damit zu bewahren und sie vor dem Komplott der Neuerung und der Fehler zu beschützen. Dazu gehört:

1.         Ihre erhöhte Achtsamkeit vor den Neuerungen und ihre Beachtung der richtigen Formulierungen und Bedeutungen, die durch die Scharī’ah und den Verstand bekannt sind. Sie haben, soweit es ihnen natürlich möglich war, nur solche Formulierungen gewählt, die durch die Scharī’ah gegeben waren. Dabei haben sie diese nur dort angewandt, wo sie mit den Bedeutungen der Scharī’ah, die der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – gebracht hat, auch im Einklang standen.

2.         Sie sind die Wächter und Beschützer der Religion. Sie haben jeden widerlegt, der mit Worten gesprochen hat, die eine falsche Bedeutung darstellten und die im Widerspruch waren zum Qur`ān und zur Şunnah. Und wer für seine Rede Formulierungen gewählt hatte, die der Neuerung entsprachen, sodass sowohl Wahrheit als auch Falschheit darin zu finden war, der wurde ebenso der Neuerung zugeschrieben, auch wenn er zu jenen gehörte, die die Leute der Falschheit widerlegten. Dabei sagten sie: „Er hat lediglich eine Neuerung mit einer anderen Neuerung begegnet und eine Falschheit mit einer anderen Falschheit widerlegt.“ Dies gilt auch dann, wenn dieser Widerlegende zu den Vorzüglichsten der Leute der Şunnah wa l-Djamā’ah gehören sollte. Und sie sagen nicht und werden auch niemals sagen, dass man seine allgemeinen Aussagen im Lichte seiner spezifischen Aussagen betrachten müsse, nur weil wir wissen, dass er zu den Leuten der Şunnah gehört.

Scheich al-Işlām hat gesagt, nachdem er über diese Methodik der Şalaf und der Gelehrten berichtet hat: „Zu diesen bekannten Geschichten gehört auch die, die al-Challāl in seinem Buch „aş-Şunnah“ [2] und andere [3] bezüglich des „Ausgesprochenen“ („al-Lafdh“) und des „Zwanges“ („al-Djabr“) erwähnt haben.“

Ich sage: Er – möge Allah mit ihm gnädig sein – weist auf die Art und Weise der Gelehrten hin, wie sie jemanden zum Neurer erklärten (Tabdī’), der sagt: „Meine Rezitation des Qur`ān ist erschaffen.“ Denn diese Aussage verbirgt sowohl Wahrheit als auch Falschheit. Genauso verhält es sich auch beim Ausdruck „al-Djabr“. Auch diese Ausdrucksweise verbirgt sowohl Wahrheit als auch Falschheit. Der Scheich al-Işlām hat erwähnt, dass die Gelehrten wie al-Auzā’ī, Aĥmad Ibn Ĥanbal, aber auch andere, beide Gruppen kritisieret haben, sowohl diejenigen, die es leugneten als auch jene, die es bekräftigten.

Er – möge Allah mit ihm gnädig sein – sagte weiter: „Diese absolut ablehnende Haltung gegenüber dem „al-Djabr“ wurden über az-Zubaidī, Şufyān ath-Thaurī, ’Abdur-Raĥmān Ibn Mahdī und andere mehr überliefert.

Al-Auzā’ī, Aĥmad und andere haben gesagt: „Wer sagt, dass er dazu gezwungen wird, der hat einen Fehler begangen. Und wer sagt, dass er dazu nicht gezwungen wird, hat ebenfalls einen Fehler begangen. Vielmehr soll gesagt werden: Allah leitet recht, wen Er will und lässt in die Irre gehen, wen Er will – und dergleichen.

Sie sagten, dass es für den Zwang keinen Ursprung im Qur`ān und in der Şunnah finden lässt. In der Şunnah sei lediglich „al-Djabl“ (Die natürliche Eingebung) und nicht „al-Djabr“ (Der Zwang) erwähnt worden. Denn es ist über den Propheten – möge Allah ihn loben und Heil schenken – authentisch überliefert worden, dass er zu Aschadj ’Abdul-Qaiş sagte: „Du hast zwei Wesenszüge, die Allah liebt: Sanftmut und Besonnenheit. Er sagte: „Sind es zwei Wesenszüge, die ich mir selbst angeeignet habe oder sind es zwei Wesenszüge, die mir eingegeben wurden. Er sagte: „Vielmehr wurden sie dir eingegeben.“ Er sagte: „Alles Lob gebührt Allah, Der mir zwei Wesenszüge eingegeben hat, die Er liebt.““ Und sie sagten über den Ausdruck „al-Djabr“, dass dieser ein allgemeiner Ausdruck sei.“

Dann erklärte Ibn Taimiyah, dass dieser Ausdruck aus der einen Sicht richtig sein kann und aus einer anderen Sicht wiederum falsch. Dafür gab er dann jeweils ein Beispiel.

Dann sagte er weiter: „Daher haben es die Gelehrten untersagt, dieses Wort in einer allgemeinen Formulierung zu bekräftigen oder es abzulehnen, da dies eine Neuerung darstellt, das sowohl Wahrheit als auch Falschheit in sich verberge.“

Adh-Dhahabī – möge Allah mit ihm gnädig sein – hat gesagt: „Aĥmad Ibn Kāmil al-Qādī hat gesagt: „Ya’qūb Ibn Schaibah gehörte zu den großen Gefährten von Aĥmad Ibn al-Mu’adhall und al-Ĥārith Ibn Mişkīn. Er war ein achtbarer Gelehrter gewesen. Doch hielt er stets inne, wenn es um den Qur`ān ging. (Anm. des Übersetzers: D.h. er sagte weder, dass der Qur`ān erschaffen sei noch lehnte er diese Ansicht strikt ab).“ (Adh-Dhahabī sagte dann weiter:) Dieses Innehalten (bezüglich des Qur`āns) nahm er von seinem Scheich Aĥmad, den wir bereits erwähnten. Auch ’Alī Ibn al-Dja’d, Muş’ab az-Zubairī, Işĥāq Ibn Abī Işrā`īl und eine weitere Gruppe haben bezüglich des Qur`āns innegehalten. Diesbezüglich haben ihnen an die tausend Gelehrte widersprochen, wenn nicht die gesamten Gelehrten der Şalaf und Chalaf. Sie alle haben den Gedanken der Erschaffenheit des Qur`āns ausnahmslos zurückgewiesen. Weiter erklärten sie die al-Djahmiyyah zu Ungläubigen. Wir bitten Allah um Unversehrtheit in der Religion.

Abu Bakr al-Marūdhī hat gesagt: „Ya’qūb Ibn Schaibah hat sein Innehalten (bezüglich des Qur`āns) dann auch in dieser Region von Bagdad offenkundig gemacht. Deshalb warnte Abu ’Abdillah auch vor ihm. Al-Mutawakkil hatte ’Abdur-Raĥmān Ibn Yaĥyā Ibn Chāqān befohlen, Aĥmad Ibn Ĥanbal zu fragen, wen er für das Richteramt einsetzen solle. ’Abdur-Raĥmān hat gesagt: „Da fragte ich ihn über Ya’qūb Ibn Schaibah. Er sagte: „Er ist ein Neuerer, der seinen Gelüsten folgt.““ Al-Chatīb hat gesagt: „Er nannte ihn so wegen seinem Innehalten (bezüglich des Qur`āns).““ [aş-Şayr, 12/478].

Als Dāwūd al-Aşbahānī adh-Dhāhirī nach Bagdad kam, hatte er eine gute Beziehung zu Şāliĥ Ibn Aĥmad gehabt. Er bat deshalb Şāliĥ darum, er möge seinen Vater dazu zu bringen, ihm die Erlaubnis zu geben, mit ihm sprechen zu dürfen. Şāliĥ kam dann zu seinem Vater und sagte: „Es hat mich ein Mann darum gebeten, dich zu fragen, ob er zu dir kommen darf.“ Er sagte: „Wie heißt er?“ Er sagte: „Dāwūd.“ Er sagte: „Von wo kommt er?“ Er sagte: „Von den Leuten aus Aşbahān.“ Er sagte: „Was ist sein Beruf?“ Şāliĥ versuchte jedoch, seine Identität nicht preiszugeben. Doch Abū ’Abdillah hat ihn solange ausgefragt, bis er dahinter kam. Daraufhin sagte er: „Über den Zustand dieses Mannes hat mir Muĥammad Ibn Yaĥyā an-Naişābūrī geschrieben. Er gehört zu jenen die behaupten, dass der Qur`ān erschaffen sei. Deshalb soll er sich mir nicht nähern.“ Şāliĥ sagte: „Mein lieber Vater, er weist dies zurück und leugnet es.“ Doch Abū ’Abdillah sagte: „Muĥammad Ibn Yaĥyā ist wahrhaftiger, als er. Gewähre ihm nicht, zu mir zu kommen.“ [Tārīch Baĝdād, 8/374].

Drittens:         Wenn dieser zu den Leuten der Şunnah gehört und auch dafür bekannt ist, dass er stets nach der Wahrheit sucht, doch dann in eine kleine Neuerung fällt, so wird dieser nicht als Neuerer bezeichnet, wenn er stirbt, im Gegenteil, man sollte ihn mit dem Guten erwähnen. Wenn er jedoch noch am leben ist, dass sollte ein aufrichtiger Ratschlag an ihn gerichtet und ihm die Wahrheit gezeigt werden. Man sollte sich keineswegs damit beeilen, ihn den Neuerern zuzuschreiben. Erst wenn er darauf beharren sollte, darf man ihn der Neuerung bezichtigen.

Scheich al-Işlām Ibn Taimiyah – möge Allah mit ihm gnädig sein – hat gesagt: „Viele der fleißigen Şalaf und Chalaf haben auch manchmal Dinge gesagt oder getan, die eine Neuerung darstellten. Doch sie wussten nicht, dass es eine Neuerung war. Entweder, weil sie sich auf schwache Ĥadīthe bezogen haben, bei denen sie dachten, dass sie authentisch wären, oder weil sie einige Verse einfach missverstanden hatten. Andere wiederum vertraten gewisse Ansichten, da die Beweistexte bis dato noch nicht zu ihnen gelangt waren. Wenn nun ein Mann seinen Herrn fürchtet, so gut er kann, dann wird er auch zu denen gehören, die im folgenden Vers gemeint sind: "Unser Herr, belange uns nicht, wenn wir (etwas) vergessen oder einen Fehler begehen." [al-Baqarah 2:286]. In einem Ĥadīth heißt es, dass der erhabene Allah daraufhin (als Antwort) sagte: "Dies habe Ich bereits getan." Die Erklärung hierfür wurde an einer anderen Stelle eingebracht.“ [Ma’āridj al-Wuşūl, S.43].

Abschließend lässt sich sagen, dass es nicht immer Bedingung sein muss, den Leuten der Neuerung die Beweise vorher erbringen zu müssen, bevor sie verurteilt werden. Genauso verhält es sich aber auch, dass diese Bedingung nicht ausnahmslos zurückgewiesen werden darf. Vielmehr sollte man damit so verfahren, wie ich es zuvor erklärt habe.

Mein Ratschlag an die Strebenden nach Wissen ist deshalb, dass sie sich an das Buch (Allahs) und an die Şunnah (Seines Gesandten) festhalten sollen. Sie sollten in allen Angelegenheiten ihrer Religion den Manhadj der Şalaf walten lassen, vor allem, wenn man andere zu Ungläubige, Frevler und Neuerer verurteilt, damit keine Diskussionen und Feindseligkeiten bezüglich dieser Dinge aufflammen.

Und ich rate speziell der Şalafi-Jugend, dass sie sich von den Dingen fernhalten sollen, die nur Feindseligkeiten, Uneinigkeiten und Spaltung hervorbringen. Denn dies sind Dinge, die Allah hasst und deshalb auch davor gewarnt hat. Auch der edle Prophet – möge Allah ihn loben und Heil schenken, seine edlen Gefährten und die rechtschaffenen Şalaf haben davor gewarnt. Sie sollten sich bemühen, die Dinge unter den Menschen zu verbreiten, die Zusammenhalt und Brüderlichkeit untereinander bringen, Dinge, die sowohl Allah als auch Sein Gesandter – möge Allah ihn loben und Heil schenken – lieben.

Und möge Allah unseren Propheten loben und Heil schenken, ihm, seinen Angehörigen und Gefährten.“

Dies hat geschrieben: Rabee’ Ibn Hādī ’Umair al-Madchalī, am 24. Ramadan 1424 n.H. (18. November 2003).

Darf ein Anfänger andere loben und kritisieren?

 


Frage:

Ist es dem Strebenden nach Wissen, der sich noch am Anfang befindet, gestattet, andere zu kritisieren und zu loben („al-Djarh wa t-Ta’dīl“ zu machen) oder der Neuerung zu bezichtigen, ohne sich dabei auf den Zusammenhang zu beziehen?

 

Antwort:

Es ist dem Strebenden nach Wissen, der sich noch am Anfang befindet, nicht gestattet, von sich aus andere zu kritisieren oder zu loben. Er soll die Aussagen der Gelehrten nehmen, die angesehen sind. Es ist nichts Falsches daran, wenn er über die Aussagen einiger Gelehrte berichtet, solange er sich jedoch ihrer Kritik sicher ist. Und Allah verhilft zum Erfolg.

[Scheich an-Nadjmī – möge Allah ihn beschützen – in „Fatāwah al-Djaliyyah", Band 2, Frage 80.].

Wann darf ich eine Person der Neuerung bezichtigen?

 


Frage:

Wie ist der Maßstab im Bezug auf Neuerung (Bidd’ah)? Und wann darf ich eine Person der Neuerung bezichtigen?

 

Antwort:

Erstens:          Die Neuerung ist das, was in die Religion neu eingeführt wurde und nicht Teil davon ist […]. (Danach erklärte der Scheich die Neuerung und ihre Kategorien.)

Zweitens:       Jemanden der Neuerung zu bezichtigen und dass meiden des Kontakts zu Neuerer sind beides Dinge, die nur dann umgesetzt werden dürfen, wenn auch Gelehrte diese Leute der Neuerung bezichtigt haben. Eilt ihr deshalb nicht dazu, ihr, die ja nur kleine Studenten seid, andere der Neuerung zu bezichtigen, auch wenn diese Personen Neuerungen vorweisen, bis ihr dies den Gelehrten dargelegt habt und sie euch darin unterstützen. Ohne diese Bedingung dürft ihr nichts dergleichen unternehmen.

[Scheich an-Nadjmī – möge Allah ihn beschützen – in „Fatāwah al-Djaliyyah", Band 2, Frage 93.].

Scheich an-Nadjmī sagte in einem Telefonat, der aufgezeichnet wurde: „Erstens: Sowohl den einfachen Leuten als auch den Strebenden nach Wissen, die sich noch am Anfang befinden, ist es nicht gestattet, sich mit dem Verurteilen der Anderen zu beeilen, bis sie auf die Leute des Wissens zurückgreifen, die ein größeres Wissen haben als sie und mehr Kenntnis über solche Dinge, da sie sich mit diesen bereits seit langem befassen. Es muss nicht unbedingt heißen, dass jeder, der sich selbst zur Şalafiyyah oder zu den Leuten des Ĥadīths zuschreibt und etwas sagt, dass dies dann auch vernünftig sein muss.“

Andere bezüglich der Neuerung und des Unglaubens bezichtigen

 


Frage:

Ist es dem Strebendem nach Wissen (Tālib al-’Ilm), der darin geschult ist, gestattet, andere bezüglich der Neuerung und des Unglaubens zu bezichtigen oder ist dies allein der Leute des Wissens (Ahlu l-’Ilm) vorenthalten?

 

Antwort:

Es ist dem strebenden nach Wissen, der sich noch am Anfang befindet, nicht gestattet, andere der Neuerung oder des Unglaubens zu bezichtigen, bis er dazu im Stande wird. Er muss diese Angelegenheiten den Leuten des Wissens überlassen, die größeres Wissen haben und somit dafür in der Lage sind. Denn der erhabene Allah hat gesagt: "Wenn sie es jedoch vor den Gesandten und den Befehlshabern unter ihnen brächten, würden es wahrlich diejenigen unter ihnen wissen, die es herausfinden können." [an-Nişā` 4:83].

[Scheich an-Nadjmī – möge Allah ihn beschützen – in „Fatāwah al-Djaliyyah“, Band 2, Frage 32.].

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