Das Freitagsgebet kann mit einer Rak'ah eingeholt werden

Frage:

Wenn eine Person Freitags in die Moschee kommt und findet vor, dass das Freitagsgebet bereits beendet ist, er aber einen Mann sieht, der noch eine Rak'ah zu beten hat, und er dann mit ihm betet, sollte er sein Gebet als Djumu'ah- (zwei Rak'āt – bei Freitagsgebet) oder als Dhuhr-Gebet (vier Rak'āt bei Mittagsgebet) beenden?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.

Er muss es als Dhuhr-Gebet (also vier Rak'āt) beenden, weil das Freitagsgebet bereits vorbei ist. Du kannst das Freitagsgebet mit einer Rak'ah einholen. Wenn du die zweite Rak'ah mit dem Imam betest, dann kannst du es als Djumu'ah-Gebet zu Ende beten. Wenn man aber erst nach dem Şalām oder nach der zweiten Rak'ah kommt, wie z.B. während des Taschahhuds oder als der Imam sich während der zweiten Rak'ah bereits in der Niederwerfung (Şudjūd) befand, dann solltest du es nicht als Djumu'ah beten, sondern als Dhuhr, weil der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte: „Wer eine Rak'ah des Djumu'ah(-Gebets) einholt, der soll dieser eine weitere (Rak'ah) hinzufügen und sein Gebet ist damit beendet.“1 Die Bedeutung dieses Ĥadīths ist, dass wenn er weniger als eine Rak'ah einholt, dann hat er nicht das Djumu'ah(-Gebet) damit eingeholt, sodass er es als Dhuhr(-Gebet) zu Ende beten muss. Dies ist, was im Islam erlassen ist. Wenn er also eine Person einholt, die noch eine Rak'ah nachzuholen hat, und er mit ihm betet, dann soll er es als Dhuhr(-Gebet) beten und nicht als Djumu'ah(-Gebet). Es sollte auch beachtet werden, dass dies erst dann verrichtet werden darf, nachdem die Sonne den Zenit passiert hat. Wenn aber das Djumu'ah-Gebet verrichtet wurde, bevor die Sonne ihren Zenit erreicht hat, dann sollte er das Dhuhr(-Gebet) nicht beten, bis die Sonne ihren Zenit überschritten hat. Denn es ist nach der richtigeren Ansicht der Gelehrten zulässig, das Djumu'ah(-Gebet) zu verrichten, bevor die Sonne ihren Höhepunkt in der "sechsten Stunde" erreicht hat. Doch es ist besser und sicherer, es zu beten, nachdem die Sonne ihren Zenit überschritten hat, so wie es die Ansicht der Mehrheit der Gelehrten ist. Im Fall von Dhuhr(-Gebet) ist es aber nicht zulässig. Es darf erst dann verrichtet werden, nachdem die Sonne ihren Zenit überschritten hat, gemäß dem Konsens der Muslime. Und Allah ist die Quelle der Kraft.

Madjmū' Fatāwā wa Maqālāt Mutanawwi'ah li Şamāĥat asch-Scheikh al-'Allāmah 'Abdul-'Azīz Ibn 'Abdullah Ibn Bāz (möge Allah barmherzig mit ihm sein), Band 12, S. 329

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1 Verzeichnet bei at-Tirmidhī - Nr. 482, bei an-Nassā`ī - Nr. 554 und bei Ibn Mādjah - Nr. 1113

Das Anbringen von Linien in der Moschee, um die Reihen im Gebet gerade zu richten

Frage:

Was ist das Urteil über das Anbringen von Klebeband auf dem Teppich oder dem Zeichnen von geraden Linien mit einem Stift, um die Reihen während des Gebets gerade zu richten? Es gibt immer wieder Chaos in der Moschee während dem gerade Richten der Reihen und Stimmen, die  dabei erhoben werden. Wir hoffen, dass ihr uns die Worte der Gelehrten diesbezüglich wiedergeben könnt - vor allem von den zeitgenössischen Gelehrten - ob es nun zulässig ist oder verboten, um dieser Fittnah endlich ein Ende zu setzen. Es gibt bei uns in der Moschee eine Gruppe, die die Ansichten von Scheikh al-Albānī diesbezüglich folgt, nämlich dass es verboten ist und eine andere Gruppe, die der Ansicht von Scheikh Ibn ‘Uthaimīn folgt, dass es zulässig ist. Was ist die Fatwā des Ständigen Ausschusses der Gelehrten zu diesem Thema?

 

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.

Der Befehl, die Reihen gerade zu richten, ist in vielen bekannten Aĥādīthen überliefert, darunter die Aussage des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken: „Richtet eure Reihen (im Gebet) gerade, denn das Richten der Reihen gehört zum Verrichten des Gebets (Iqāmat aş-Şalah).“[1]

Und er, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte auch: „Entweder ihr richtet eure Reihen (im Gebet) gerade oder Allah wird Zwietracht unter euch schaffen.“[2]

Einige Gelehrte sind sogar der Ansicht, dass es verpflichtend ist, die Reihen gerade zu richten, „denn der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sah eines Tages einen Mann, dessen Brust (aus der Reihe) ragte, woraufhin er sagte: „Oh ihr Diener Allahs! Richtet eure Reihen (im Gebet) gerade oder Allah wird Zwietracht unter euch führen.“ Das ist eine deutliche Warnung, und es wird keine Warnung ausgesprochen, außer in Bezug auf eine Handlung, die verboten ist oder bei der Unterlassung einer Handlung, die verpflichtend ist. Die Ansicht, dass es verpflichtend ist, die Reihen gerade zu richten, ist eine starke Meinung.“[3]

Also muss der Imam (Vorbeter) die Menschen dazu anhalten, die Reihen im Gebet gerade zu richten. Er muss sich darum kümmern.

Was das Anbringen von Linien auf Matten oder Teppiche anbetrifft als Hilfe, um die Reihen gerade zu richten, so ist inschallah daran nichts Falsches und gehört auch nicht zur Neuerung (Bidd‘ah).

Die Gelehrten des Ständigen Ausschusses wurden gefragt: „Was ist das Urteil betreffend der Linien auf Matten oder Teppiche in der Moschee, wenn die Gebetsrichtung nicht parallel mit dem Gebäude verläuft als Hilfe, um die Reihen gerade zu richten?“

Sie antworteten: „Es ist nichts Falsches daran. Auch ist nichts Falsches daran, wenn sie ohne diese Linien beten, denn eine geringe Abweichung von der Gebetsrichtung (Qiblah) hat keine nachteiligen Auswirkungen (auf die Akzeptanz des Gebets).“[4]

Scheikh ‘Abdur-Razzāq ‘Afīfī, möge Allah mit ihm gnädig sein, wurde über den Beschluss des Zeichnens von Linien in den Moscheen gefragt, um die Reihen gerade zu richten.

Er antwortete: „Wenn die Menschen ihre Reihen nicht gerade richten können, außer mit Hilfe dieser Linien, dann ist nichts Falsches daran. Genauso verhält es sich, wenn die Moschee leicht abweichend von der Qiblah gebaut wurde und die Reihen somit nicht gerade gerichtet werden können, außer mit Hilfe dieser Linien, dann ist inschallah auch hier nichts Falsches daran.“[5]

Scheikh Ibn ‘Uthaimīn, möge Allah mit ihm gnädig sein, hat gesagt: „Bidd‘ah (Neuerung) bedeutet, die Anbetung Allahs auf eine Art und Weise, die Er nicht erlassen hat. Auf dieser Grundlage darf also die Bidd‘ah nur auf Angelegenheiten des Gottesdienstes angewandt werden und auf nichts anderes sonst. Was die Dinge anbetreffen, die in Bezug auf weltliche Angelegenheiten neu eingeführt wurden, so muss hier stets geprüft werden, ob diese erlaubt (ĥalāl) sind oder verboten (ĥarām). Es kann hier nicht gesagt werden, dass sie eine Bidd’ah seien.

In der Terminologie der Scharī‘ah ist mit Bidd‘ah gemeint, dass eine Person den erhabenen Allah auf eine andere Art und Weise dient, als mit dem, was Er erlassen hat. Was jedoch die weltlichen Neuerungen anbetreffen, so sind diese, obwohl sie in der arabischen Sprache als Neuerung bezeichnet werden, keine Neuerungen hinsichtlich der Religion in dem Sinne, dass sie weder zu ĥarām, ĥalāl, obligatorisch (wādjib) oder erwünscht (muştaĥab) erklärt werden dürfen, es sei denn, es gibt Hinweise aus der Scharī‘ah, die dieses bekräftigen. Auf dieser Grundlage können wir also nicht zu jeder Sache sagen, die die Menschen heute erfunden haben, um damit ihre gottesdienstlichen Handlungen zu erleichtern, dass diese Neuerungen sind, auch wenn es dies so vorher nicht gab, wie z.B. Lautsprecher. Lautsprecher gab es nicht zur Zeit des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sondern sind erst kürzlich erfunden worden. Sie dienen jedoch einem religiösen Zweck, indem sie den Menschen das Gebet, die Rezitation und die Predigt des Imams übermitteln. Auch hinsichtlich der Vorträge, erfüllen diese Lautsprecher eine sinnvolle Aufgabe, sodass sie somit gut sind. Wenn Lautsprecher zu diesem Zweck für die Moschee gekauft werden, dann ist dies etwas, was legitim ist und für die eine Person belohnt wird, der es kauft.

Ein weiteres Beispiel hierfür ist auch die jüngste Entwicklung in unseren Moscheen, in denen Linien angebracht werden, um mit ihrer Hilfe die Reihen im Gebet gerade zu richten. Auch wenn dies etwas Neues ist, so ist es trotzdem nur ein Hilfsmittel, um das besser tun zu können, was die Scharī‘ah vorgeschrieben hat. Somit ist dies dann auch zulässig bzw. erlaubt für diesen Zweck. Es ist  keinem verborgen geblieben, welche Anstrengungen die Vorbeter vor der Anbringung solcher Linien unternehmen mussten, um die Reihen gerade zu richten. Sie mussten enorme Probleme auf sich nehmen. Wenn jemand zu weit vorne vor den Reihen stand, sagten sie ihm, er möge etwas zurücktreten. Dann ist er aber zu weit zurück getreten, sodass sie ihm wieder sagen mussten, er solle etwas vortreten und so weiter. Das hat sehr viel Mühe gekostet. Jetzt aber, und dafür sei Allah Dank, kann der Imam lediglich sagen: Richtet eure Reihen gerade entlang der Linien, sodass nun die Reihen richtig gerichtet werden können. Dies ist eine Neuerung in dem Sinne, dass es etwas Neues ist, aber es ist nicht eine Neuerung hinsichtlich der Scharī‘ah, weil es lediglich ein Hilfsmittel ist zum Erreichen von etwas, das von der Scharī‘ah gefordert wird.“[6]

Scheikh Falāĥ Ben Işmā’īl, möge Allah ihn im Guten bewahren, wurde in der Taqiyyu d-Dīn al-Hilālī-Moschee in Köln gefragt, ob es erlaubt sei, Linien in der Moschee auf den Boden anzubringen, um die Reihen im Gebet gerade zu richten, vor allem, da die Gebetsrichtung in dieser Moschee nicht parallel mit dem Gebäude verläuft, sondern schräg ist und es somit den Betenden schwer fällt, die Reihen gerade zu richten.

Er antwortete: „Zeichnet diese Linien auf dem Teppich. Ich wollte euch nach dem ’Aşşr-Gebet auch diesbezüglich ansprechen, doch ich hab es leider vergessen. Das gleiche sagte ich auch bereits euren Brüdern in Birmingham.“

Derjenige, der nicht von diesem Argument überzeugt ist und bei der Auffassung geblieben ist, dass es sich hierbei um eine Bidd‘ah handelt, wenn man Linien in der Moschee anbringt, der sollte dem Imam der Moschee dieses näher erläutern, aus dem Gesichtspunkt des aufrichtigen Ratschlags (Naşīĥah). Weiter sollte er es strengstens unterlassen, diesbezüglich Streitigkeiten in der Moschee zu schüren. Denn wenn der Imam sich dazu entschließt, Linien in der Moschee anzubringen, dann hat er sich dabei auf eine akzeptable Meinung gestützt. Somit darf er diesbezüglich auch nicht kritisiert werden.

Und Allah weiß es am besten.

 

 



[1]
Verzeichnet bei al-Bukhārī (723) und Muslim (433) aus dem Ĥadīth von Annaş, Allahs Wohlgefallen auf ihm.

[2] Verzeichnet bei al-Bukhārī (717) und Muslim (436) aus dem Ĥadīth von an-Nu‘mān Ibn Baschīr, Allahs Wohlgefallen auf ihm.

[3] Fatāwā Scheikh Ibn ‘Uthaimīn (Band 13 / Frage-Nr. 375).

[4] Scheikh 'Abdul-'Azīz Ben Bāz und Scheikh 'Abdur-Razzāq 'Afīfī in Fatāwā al-Ladjnah ad-Dā`imah (6 / 315).

[5] Fatāwā wa Raşā`il Scheikh Abdur-Razzāq 'Afīfī (S. 412).

[6] Fatāwā Nūr 'Ala d-Darb.

Das Urteil über das Verrichten des Freitagsgebets, wenn dieser auf den ‘Īd-Tag fällt

Frage:

Was ist das Urteil über das Verrichten des Freitagsgebets, wenn dieser auf den ‘Īd-Tag fällt? Muss das Freitagsgebet auch hier von allen Muslimen verrichtet werden, oder muss dieses lediglich von einer bestimmten Gruppe entrichtet werden? Denn viele Menschen glauben, dass wenn das Freitagsgebet auf den ‘Īd-Tag fällt, dadurch das Freitagsgebet ganz entfällt.

 

Antwort:

Für den Imām und Prediger des Freitagsgebets, ist es verpflichtend, das Freitagsgebet zu verrichten. Er muss in der Moschee kommen und mit denen das Freitagsgebet verrichten, die dort anwesend sind. Denn auch der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, pflegte dieses am Tage von ‘Īd zu tun. Er betete sowohl das ‘Īd-Gebet als auch das Freitagsgebet. Dabei hat er wahrscheinlich im ‘Īd- und Freitagsgebet die Suren Şabbiĥund al-Ĝāschiyah rezitiert. Dieses hat an-Nu’mān Ben Baschīr, Allahs Wohlgefallen auf beide, berichtet, so wie es in beiden Şaĥīĥ-Büchern verzeichnet ist.

Demjenigen jedoch, der beim ‘Īd-Gebet anwesend war, ist es erlaubt, das Freitagsgebet seinzulassen. Er braucht lediglich zu Hause das Dhuhr-Gebet zu verrichten oder mit einigen seiner Brüder, wenn auch diese das ‘Īd-Gebet verrichtet haben. Doch wenn er auch das Freitagsgebet mit den Menschen verrichtet, dann ist dies besser und vortrefflicher für ihn. Wenn er aber das Freitagsgebet seinlässt, da er am ‘Īd anwesend war und das ‘Īd-Gebet verrichtet hat, dann spricht nichts dagegen, es seinzulassen. Doch muss er das Dhuhr-Gebet weiterhin verrichten, sei es alleine oder in einer Gemeinschaft.

Und Allah ist die Quelle der Kraft.

 

Scheikh Ben Bāz in „Madjmū‘ Fatāwā wa Maqālāt Mutanawwi’ah“ Band 12

Ist Iqāmah (Gebetsaufruf) Pflicht bei jedem Gebet, auch für einen Alleinbetenden?

Frage:

Ist Iqāmah (Gebetsaufruf) Pflicht bei jedem Gebet?

 

Antwort:

Die Iqāmah (Gebetsaufruf) und der Adhān (Gebetsruf) sind „Fardu Kifāyah“. Es ist für die Betenden verpflichtend (Wādjib), dass einer von ihnen den Adhān (Gebetsruf) und Iqāmah (Gebetsaufruf) macht. Wenn sie aber ohne Adhān und Iqāmah beten, dann ist das Gebet zwar gültig, aber alle anwesenden sündigen. Es ist für sie verpflichtend, Adhān und Iqāmah zu machen. Wenn sie aber beten, ohne vorher Adhān und Iqāmah gemacht zu haben oder ohne Iqāmah gemacht zu haben, das heißt, sie haben zwar den Adhān gemacht, aber nicht die Iqāmah, dann ist zwar das Gebet gültig, aber sie sündigen alle. Denn der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, hat stets den Adhān gemacht. Er pflegte Bilal anzuordnen, den Adhān und die Iqāmah zu machen. Es hat sich in der Scharī’ah gefestigt, dass es notwendig ist,  Adhān und Iqāmah zu machen, vor allem bei den fünf obligatorischen Gebeten. Was jedoch das ‘īd-Gebet anbetrifft, so hat diese weder Adhān noch Iqāmah. Das gleiche verhält es sich auch bei dem Iştişqā`-Gebet, auch dieses Gebet hat weder Adhān noch Iqāmah. Bei den fünf obligatorischen Gebeten verhält es sich aber anders. Wenn die rechte Zeit für das Gebet anbricht, ist der Adhān in dem jeweiligen Land, aber auch für den Reisenden, verpflichtend. Wenn man dann zum Gebet aufsteht, dann ist die Iqāmah erforderlich. Es ist die Art von Iqāmah, die bekannt ist. Wie gesagt, es ist eine „Fardu Kifāyah“. Wenn einer von den Leuten aus dieser Stadt oder dieser Gruppe von Reisenden diesem nachkommt, entfällt die Pflicht für alle anderen Anwesenden. Doch wenn sie es alle unterlassen und es keiner macht, dann sündigen alle. Das Gebet ist aber trotzdem gültig.

Scheikh Ben Bāz in „Nūr ’Alād-Darb“

 

Frage:

Muss ein Mann, der alleine betet, genauso die Iqāmah für das Gebet machen und was ist, wenn er es unterlässt?

 

Antwort:

Es hat keine Konsequenzen für ihn, wenn er die Iqāmah nicht macht, wenn er alleine betet. Denn die Iqāmah ist für ihn (als Alleinbetender) nur Şunnah, so wie es die Gelehrten, möge Allah mit ihnen gnädig sein, erwähnt haben.

Scheikh Ibn ‘Uthaimīn in „Fatāwā Nūr ’Alād-Darb

Soll man 8 oder 20 Raka beten?

Frage:

Wenn ich in der Moschee bete, und der Imam betet 20 Raka, muss ich 20 mit ihm zusammen beenden oder soll ich 8 Raka zusammen mit ihm beten, und danach Witr alleine beten und gehen?
 
Antwort:

Ich beratschlage dich dass du 8 Raka betest und Witr alleine betest. Dass du der Sunnah folgst ist angebrachter, weil Wahrlich, der Prophet, sall Allahu alaihi wa salam, hat gesagt: "Betet, wie ihr mich beten gesehen habt" (Buchari).

 

Fadaih wa Nasaih al-Alama, al-Muhadith, Darul-Haramain, Kairo, Seite 86
Übersetzt von: Alben "Abdur-Rahman" Aliu

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