Djamā’at at-Takfīr wa l-Hidjrah

Das war und ist immer noch Allahs Vorgehen gegen Seine Schöpfung, nämlich dass sie sich niemals alle um die wahre Religion versammeln werden, sondern gespaltet sein werden in verschiedene Gruppen, wobei jede Gruppe froh ist darüber, was sie hat. Der erhabene Allah sagt: "Die Menschen waren eine einzige Gemeinschaft. Dann entsandte Allah die Propheten als Bringer froher Botschaft und als Warner. Und Er offenbarte ihnen das Buch mit der Wahrheit, um zwischen den Menschen zu richten über das, worüber sie uneins waren. Uneins aber waren nur jene, denen es gegeben wurde, nachdem klare Beweise zu ihnen gekommen waren, aus Missgunst untereinander. Doch Allah leitet mit Seiner Erlaubnis diejenigen, die gläubig sind, zur Wahrheit, über die sie uneins waren. Und Allah leitet, wen Er will, auf einen geraden Weg." [1]

Das ist also Allahs Vorgehen gegen Seine Schöpfung, Uneinigkeit und Trennung, nachdem ihnen klare Beweise gebracht wurden. Die Feindseligen jedoch scheren sich nicht um Beweise. Im Gegenteil, sie streiten sich sogar bezüglich der Beweise, wobei jede Gruppierung froh ist über das, was sie bei sich hat. Genau das ist das, wovor der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – gewarnt hat, als er sagte: „Ihr werdet gewiss das Brauchtum derjenigen vor euch Handspanne für Handspanne und Ellenlänge für Ellenlänge befolgen, bis ihr ihnen auch dann nachgeht, wenn sie durch das Loch eines Dabb (ein stinkendes Tier in der Wüste) durchgehen würden!“ Wir sagten: „O Gesandter Allahs, die Juden und die Christen (meinst du)?“ Und er antwortete: „Wen sonst?““ [2]

Der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – sagte auch im Ĥadīth, den Ibn Mādjah über ’Auf Ibn Mālik überliefert hat: „Die Juden haben sich in einundsiebzig Gruppen gespalten. Eine davon wird im Paradies sein und siebzig in der Hölle. Die Christen haben sich in zweiundsiebzig Gruppen gespalten. Einundsiebzig davon werden in der Hölle sein und nur eine im Paradies. Und bei dem, dessen Seele von Muĥammad in Seiner Hand ist, meine Ummah wird sich in dreiundsiebzig Gruppen spalten. Jede davon wird in der Hölle sein, bis auf eine. Es wurde gesagt: „Wer sind diese O Gesandter Allahs? Er sagte: Wer auf das sein wird, auf dem ich und meine Gefährten heute sind.“

In einem anderen Ĥadīth über die Wirren der Zeit sagte der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – zu Ĥudhaifah Ibn al-Yaman – Allahs Wohlgefallen auf ihm: „Dann verlasse alle diese Gruppen, auch dann, wenn du an dem Stamm eines Baumes mit deinen Zähnen festhalten müsstest, bis der Tod dich ereilt, während du dich noch in diesem Zustand befindest!““

Eines dieser Gruppen ist die Gruppe der al-Chawāridj: Sie ist eines dieser islamischen Gruppen, die bereits früh zur Zeit der Gefährten – Allahs Wohlgefallen auf sie alle – zum Vorschein kam. Genauer gesagt, ist diese Gruppe in der Schlacht der Şaffayn zwischen ’Ali und Mu’āwiyah – Allahs Wohlgefallen auf sie – das erste Mal aufgetaucht. Und das, als die Leute von asch-Schām, also die Soldaten von Mu’āwiyah, die Qur`an-Bücher (al-Maşāĥif) hochgehalten haben und die Leute aus dem Irak, also die Soldaten von ’Ali, dazu aufgerufen haben, den Qur`ān zwischen ihnen richten zu lassen. Die al-Chawāridj wurden durch diesen Ruf verführt. ’Ali – Allahs Wohlgefallen auf ihm – hingegen sah diesen Ruf als eine List der Leute aus asch-Schām an, um dadurch ihre drohende Niederlage doch noch abzuwenden. ’Ali – Allahs Wohlgefallen auf ihm – hat seine Leute aus dem Irak dazu aufgefordert, weiter zu kämpfen. Doch sie lehnten ab. Sie wollten diesem Ruf nachkommen und haben ’Ali dazu gedrängt, ihnen diesbezüglich zu folgen. Sie drohten ihm mit der Aussage: „Komm dem Ruf zum Qur`an nach, wenn du dazu gerufen wirst oder wir werden dich verjagen […].“ ’Ali – Allahs Wohlgefallen auf ihm – gab dann schließlich nach und fügte sich ihrer Entscheidung aus Angst, die muslimische Gemeinschaft zu spalten.

’Ali – Allahs Wohlgefallen auf ihm – stellte dann Ibn ’Abbāş auf, damit er für ihn die Verhandlungen führt. Doch die al-Chawāridj lehnten seine Wahl ab. Sie wollten, dass Abu Mūşa ernannt wird, um Verhandlungen zu führen. ’Ali – Allahs Wohlgefallen auf ihm – lenkte ein und akzeptierte diese Forderung der al-Chawāridj. Als die Unterhändler von beiden Parteien sich trafen, also Abu Mūşa al-Asch’ari und ’Ummar Ibn al-’Āş, haben sie beschlossen, dass die endgültige Entscheidung auf Ramadan vertagt wird. Daraufhin kehrte ’Ali mit seinen Soldaten nach al-Kūfah zurück. Doch die al-Chawāridj lehnten diese Entscheidung ab und haben sich von ihr losgesagt. Sie sahen in dieser Entscheidung ein Irrweg und Unglaube, obwohl sie diejenigen doch waren, die ’Ali dazu gedrängt, Verhandlungen zu führen und jede Entscheidung zu akzeptieren und ihm gedroht hatten. Somit haben sie sich der Gemeinschaft der Muslime sowohl körperlich als auch geistig widersetzt. Danach schlossen sich etwa zwölftausend von ihnen zusammen und gingen nach Ĥarura`. ’Ali – Allahs Wohlgefallen auf ihm – entsandte ’Abdullah Ibn ’Abbāş – Allahs Wohlgefallen auf sie – zu ihnen. Er sagte zu ihm: „Eile nicht dazu ihnen zu antworten oder mit ihnen zu diskutieren, bis ich zu euch komme.“ Sie haben sich jedoch beeilt mit der Diskussion mit ihm, worauf er mit ihnen dann auch diskutiert hat. Als ’Ali – Allahs Wohlgefallen auf ihm – zu ihnen kam, gab er ihnen die Antworten auf ihre Fragen bezüglich der zwei Richter, Abu Mūşa al-Asch’ari und ’Ummar Ibn al-’Āş. Eines ihrer Argumente war: „Unterrichte uns über folgendes: Glaubst du, dass es gerecht sei, dass man Männer über das Blut richten lassen sollte?“ ’Ali – Allahs Wohlgefallen auf ihm – antwortete: „Wir haben nicht Männer darüber richten lassen, sondern den Qur`an. Der Qur`an jedoch ist niedergeschrieben auf Papier und kann nicht sprechen. Diejenigen, die mit ihm sprechen sind halt die Männer.“

Als sie sich dann nach al-Kūfah zurückgezogen haben, haben sie ihre ablehnende Haltung bezüglich dem Richten lassen noch einmal gezeigt. Als ’Ali – Allahs Wohlgefallen auf ihm – Abu Mūşa al-Asch’ari als Richter schicken wollte, kamen Zar’ah Ibn al-Barĥ at-Tā`i und Ĥarqūş Ibn Zuhair aş-Şa’di von den al-Chawāridj zu ihm und sagten zu ihm: „Bereue deine Sünden, nimm deine Entscheidung zurück und führe uns in den Krieg gegen unsere Feinde.“ ’Ali sagte: „Wir haben bereits mit ihnen ein Abkommen geschlossen.“ Ĥarqūş sagte: „Das ist eine Sünde. Du musst Reue zeigen.“ ’Ali sagte: „Das ist keine Sünde, sondern lediglich eine Meinung.“ Zar’ah antwortete: „Wenn du das Richten lassen der Männer nicht unterlässt, dann werde ich dich um Allahs Willen bekämpfen.“ Sie gingen daraufhin weg und riefen immer wieder: "Das Urteil [3] ist allein Allahs." [4] Eines Tages hielt ’Ali eine Predigt. Daraufhin gingen sie zur Moschee und riefen immer wieder: "Das Urteil ist allein Allahs." ’Ali sagte dann: „Allah ist groß! Das ist wahrlich eine Wahrheit was sie sagen, jedoch wird mit ihr eine Unwahrheit beabsichtigt!“ Danach hielt er ein zweites Mal eine Predigt, worauf sie wieder diese Worte schrien. Danach sagte ’Ali: „Solange ihr mit uns befreundet seid, habt ihr drei Rechte bei uns: Wir werden euch unsere Moscheen nicht verbieten, damit ihr dort Allah gedenken könnt. Wir werden euch auch die Beute nicht verwehren, solange ihr mit uns seid. Wir werden euch außerdem auch nicht bekämpfen, außer wenn ihr damit beginnt. Wir werden abwarten, bis das Urteil Allahs auf euch kommt.“

Die al-Chawāridj sind bei ihrer Haltung geblieben. Sie brachten dann auch ’Abdullah Ibn Chubāb Ibn al-Art um und schlitzten den Bauch seiner Sklavin auf. ’Ali – Allahs Wohlgefallen auf ihm – forderte von ihnen, sie sollen ihm die Mörder ausliefern. Sie jedoch weigerten sich und sagten, dass sie ihn alle umgebracht hätten. Außerdem hätten sie das Blut von ihnen allen freigegeben. ’Ali gab ihnen einen aufrichtigen Ratschlag, doch sie lehnten es ab und zogen in den Krieg gegen ihn. ’Ali bekämpfte sie dann und brachte alle um, bis auf sieben oder acht, die in verschiedene Länder flohen. Diese wenige haben sich dann neu formiert und neue Mitglieder gefunden, die ihrem Ruf folgten.

Die al-Chawāridj waren in ihrer Anfangszeit keine Gruppe mit soliden Gedanken und Vorstellungen, die ihre Schule ausmachte und mit der sie auch aus dem Kreis der Leute der Şunnah ausgetreten sind. Am Anfang haben sie sich von den Muslimen entfernt wegen des Richtens lassen von Männern. Im Laufe der Zeit jedoch haben sie eine umfangreiche Ideologie entwickelt. Einiges davon lautet:

  • Das Rebellieren gegen die Herrscher, wenn diese mit ihrer Ideologie und mit ihrem Verständnis der Religion nicht übereinstimmten.
  • Das zum Unglauben erklären der großen Gefährten.
  • Das sich Lossagen von den zwei großartigen Kalifen ’Uthmān und ’Ali – Allahs Wohlgefallen auf sie.-Die Erlaubnis, dass die große Anführung (al-Imāmah) auch von einem Nicht-Quraischi übernommen werden kann. Jeden, den sie ernennen und der in ihren Augen gerecht ist, darf diese Anführung übernehmen.
  • Das Ungültig erklären der Gesetze bezüglich der Bestrafung desjenigen, der Unzucht begangen hat-Einige von ihnen lehnen die Sure Yūşuf ab. Diese Aussage gehört wahrlich zu den abscheulichsten Äußerungen dieser Leute. Ihre Begründung dafür ist, dass es nicht sein kann, dass im Qur`ān eine Geschichte über Leidenschaft erzählt wird.
  • Sie sagen, dass das Gebet für eine Frau, die ihre Menstruation hat, Pflicht sei. Dadurch widersprechen sie den klaren Beweisen und dem Konsens der Gelehrten. Nun kommen wir zu den Eigenschaften der al-Chawāridj, die in den Ĥadīthen überliefert wurden:

Es wurde über keine islamische Gruppe so viel überliefert wie über die al-Chawāridj. Einige davon sind:

Erstens:    Ihr geringes Verständnis des Qur`āns:         Yuşair Ibn ’Amr berichtete: „Ich fragte Şuhail Ibn Ĥunaif: „Hast du jemals vom Propheten – möge Allah ihn loben und Heil schenken – gehört, dass er über die al-Chawāridj etwas äußerte?“ Er sagte: „Ich hörte ihn sagen, indem er zugleich mit seiner Hand in Richtung des Irak zeigte: „Von dort werden Leute sprießen, die zwar den Qur`ān lesen, ohne jedoch, dass seine Wirkung etwas über ihren Brustkorb hinaus erreichen wird; sie werden den Islam ruckartig verlassen, wie wenn ein Pfeil aus dem Bogen geschossen wird.“““

Zweitens:    Sie schließen Frieden mit den Leuten des Unglaubens und bekämpfen stattdessen die Leute des Islam: Al-Buchari und Muşlim haben den Ĥadīth von Abu Şa’īd al-Chudri – Allahs Wohlgefallen auf ihm – überliefert, dass der Prophet – möge Allah ihn loben und Heil schenken – sagte: „Sie töten die Leute des Islam und verschonen die Leute der Götzen.“

Drittens:    Zu ihren Merkmalen gehören ihre rasierten Köpfe, so wie es in al-Buchari überliefert wurde. Der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – hat gesagt: „Ihr Erkennungssymbol sind die rasierten Köpfe.“

Das soll heißen, dass sie ihre Köpfe auf eine bestimmte Art rasiert haben oder auch, dass sie sie kurz rasiert haben. Es gehört jedoch nicht zur Tradition der Muslime, dass sie außerhalb der Pilgerfahrt ihre Köpfe kahl rasieren.

Viertens:    Der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – hat gesagt: „Sie sind die schlimmste Schaffung und haben die schlimmste Gestalt.“

Dieser Ĥadīth ist in Muşlim überliefert worden. Der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – sagte auch: „Sie (die al-Chawāridj) sind die schlimmste Erschaffung unter den Himmel.“

Dieser Ĥadīth ist bei at-Tabarani überliefert.

Fünftens:    Der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – sagte weiter: „Sie sind die Hunde des Höllenfeuers.“

Dieser Ĥadīth ist bei Aĥmad überliefert.

Sechstens:    Der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – sagte auch: „Sie werden den Islam ruckartig verlassen, wie wenn ein Pfeil aus dem Bogen geschossen wird.“

Siebtens:    Der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – sagte außerdem: „Falls ich noch am Leben bin, während diese Leute (die al-Chawāridj) in Erscheinung treten, dann werde ich sie vernichten, wie die Leute von ’Ād.“

 Liebe Muslime! Es ist wichtig zu wissen, dass es immer noch Gruppierungen gibt, die den Weg der al-Chawāridj folgen, eine davon ist die Gruppierung Djamā’at at-Takfīr wa l-Hidjrah („für ungläubig erklären und Auswanderung“). Sie stützt sich dabei auf folgende Prinzipien:

  • At-Takfīr: Andere für ungläubig erklären. Dies ist das Hauptfundament dieser Gruppierung.
  • Sie erklären jeden zum Ungläubigen, der stets eine große Sünde begeht und keine Reue zeigt. Außerdem erklären sie auch alle Herrscher zu Ungläubigen, wenn diese nicht mit Allahs Gesetzen regieren, sei es im allgemeinen oder auch im Detail. Sie erklären auch die Bevölkerung zu Ungläubigen, weil diese sich mit dieser Situation zufrieden geben. Weiter erklären sie auch die Gelehrte zu Ungläubigen, weil diese die Herrscher und die Bevölkerung nicht zu Ungläubigen erklären. Sie erklären außerdem auch jeden zum Ungläubigen, der ihre Gedanken nicht akzeptiert oder der sich weigert, sich ihrer Gruppe anzuschließen und ihrem Imam den Treueid zu leisten. Wer sich jedoch ihrer Gruppe anschließt und diese dann später verlässt, der wird bei ihnen zum Abtrünnigen, der hingerichtet werden muss.
  • Jeder, der die Aussagen und den Konsens der Gelehrten akzeptieret, auch wenn es sich dabei um den Konsens der Gefährten handelt, ist bei ihnen ein Ungläubiger.
  • Alle Generationen, die nach der dritten Generation gekommen sind, sind bei ihnen Generationen des Unglaubens und der Unwissenheit, da diese Generationen nur noch nachgeahmt haben (Taqlīd) und somit den Zweck der Gesetze nicht mehr kannten. Für sie ist die Nachahmung (Taqlīd) generell verboten.
  • Die Aussagen und Taten der Gefährten dienen nicht als Beweisgrundlage, auch wenn diese von den vier rechtgeleiteten und rechtschaffenen Kalifen kommen.
  • Al-Hidjrah: Die Auswanderung. Dies ist das zweite Hauptfundament dieser Gruppierung. Damit meinen sie, dass man all diese unwissenden Gesellschaften meiden soll, indem man auswandert. Für sie sind alle Gesellschaften zurzeit unwissend, sodass man sich von ihnen sowohl gedanklich als auch körperlich distanzieren muss.
  • Sie lehnen die komplette islamische Geschichte ab und sagen, dass die Geschichten, die im Qur`ān überliefert wurden, völlig ausreichend ist.
  • Sie lehnen die Aussagen der großen Gelehrten des Ĥadīths und des Tafşīrs ab, da nach ihrem Verständnis diese Gelehrten Abtrünnige waren.-Sie akzeptieren nur die Aussagen aus der Şunnah, die ihren Gelüsten und Vorstellungen entspricht, alles andere lehnen sie kategorisch ab.
  • Sie rufen zum Analphabetismus auf, da sie den  Ĥadīth „Wir sind eine Gemeinschaft (Ummah) von Analphabeten“ missverstehen.
  • Sie sagen, dass der Ruf zur Bekämpfung des Analphabetismus ein jüdischer Ruf sei, um die Muslime mit dem Wissen der Ungläubigen zu beschäftigen. Das einzige Wissen, dass erlaubt ist und das man sich aneignen sollte, ist das Wissen, was bei ihnen gelehrt wird und nirgendwo anders sonst.
  • Sie rufen dazu auf, dass das gemeinschaftliche Gebet in der Moschee gemieden werden soll, da generell alle Moscheen gebaut wurden, um Unheil zu stiften und dass alle ihre Imame Ungläubige seien, außer vier Moscheen: Die Moschee in Mekka, in Medina, die Qubā` und die al-Aqşah Moschee Hier ist das Gebet jedoch nur dann erlaubt, wenn einer von ihnen vorbetet, sonst nicht.
  • Sie behaupten, dass ihr Anführer Schukri Muştafa der erwartete al-Mahdi sei und dass der erhabene Allah dieser Gruppe das ermöglichen wird, was er nicht einmal Seinem Gesandten – möge Allah ihn loben und Heil schenken – ermöglich hat.
  • Sie glauben, dass es einen vernichtenden Krieg zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Russland geben wird, sodass danach ihre Zeit kommen wird, wenn wieder mit Schwertern Mann gegen Mann gekämpft wird. 

Diese Gruppierung hat sich in Ägypten schnell verbreitet und ist jetzt auch in anderen Ländern wie Jemen, Jordanien und Algerien zu finden.

Möge der erhabene Allah uns vor der Irreleitung bewahren und uns stets die Wahrheit als Wahrheit und die Unwahrheit als Unwahrheit sehen lassen.

 

 

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[1] Sure 2, al-Baqarah, Vers 213

[2] dieser Ĥadith von Abu Şa’id wurde überliefert bei al-Buchari

[3] Auch: die Herrschaft und Souveränität

[4] Sure 12, Yuşuf, Vers 40

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