Das Senken der Blicke

Es wird berichtet, dass Şalmān al-Fārşī, möge Allah mit ihm zufrieden sein, sagte: Ich würde lieber sterben und auferweckt werden, sterben und auferweckt werden und nochmals sterben und auferweckt werden, als die Geschlechtsteile eines muslimischen Körper zu sehen oder, dass ein Muslim meine sieht.“[1]

Es wird berichtet, dass ‘Abdullah Ibn ‘Ummar, möge Allah mit ihm barmherzig sein, sagte: „Wahrlich, das Hineinschauen in (fremde) Wohnungen und Häuser bedeutet, das (dir entgegengebrachte)  Vertrauen zu missachten.“[2]

Es wird berichtet, dass Annaş Ibn Mālik, möge Allah mit ihm zufrieden sein, sagte: „Wenn eine Frau an dir vorbei kommt, senke deinen Blick (Augen) solange bis sie vorbeigegegangen ist.“

Es wird berichtet, dass al-’Alā` Ibn Ziyād, möge Allah mit ihm barmherzig sein, sagte: „Lass deinen Blick nicht dem gutaussehenden Hinterteil einer Frau folgen, denn wahrlich der Blick verursacht das Verlangen im Herzen.“

Es wird von al-Wakī‘ Ibn al-Djarrāĥ  berichtet: „Wir gingen an einem ‘Īd mit Şufyān ath-Thaurī hinaus und er sagte: „Das Erste, was wir an diesem Tage tun werden, ist das Senken der Blicke.“

Es wird berichtet, dass Ĥaşşan Ibn Abi Şinān, möge Allah mit ihm barmherzig sein, an einem ‘Īd hinausging und als er nach Hause zurückkehrte, sagte seine Frau: „Wie viele schöne Frauen hast du heute angeschaut?“ Nachdem sie ihn weiter fragte, sagte er: „Wehe dir! Ich schaute nichts außer meine Zehen an. Von dem Zeitpunkt an, als ich hinausging, bis ich wieder zu dir zurückkehrte.“

 

 

 



[1]
Imām Aĥmad, az-Zuhd S.192. 1. Band. 1983. Dār al-Kuttub al-’Ilmiyah. Beirut, Lebanon.

[2]Ibn Abī Al-Dunyā, Kitāb al-Wara’ Artikel 71.

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