Der Unterschied zwischen der Ĥaddādiyah und der Şalafiyyah

 


Frage:

Was ist der Unterschied zwischen der Ĥaddādiyah und der Şalafiyyah? Und wie können wir zwischen ihnen unterscheiden?

 

Antwort:

Der Unterschied zwischen ihnen ist, dass die Ĥaddādīs von einem Mann geführt wurden, der seinen Neigungen gefolgt ist. Er war voller Neid, Hass und Missachtung gegen die Gelehrten gewesen. Bereits in Ägypten, wo er gelebt hat, war er, bevor er hierhin (nach Saudi-Arabien) kam, bekannt für seine Anfeindung und seiner Bösartigkeit gegen die Gelehrten gewesen.

Als er nach Riyad kam und dort sieben Jahre blieb, hat er weder Ibn Bāz, noch Fauzān, noch at-Tuwīdjrī oder sonst irgendeinen Gelehrten der Şunnah aufgesucht. Auch…

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Die Khawāridj

Der Gesandte Allahs - möge Allah ihn loben und Heil schenken - hat berichtet - und das was er berichtet hat ist die Wahrheit - dass seine Gemeinschaft (Ummah) sich in dreiundsiebzig Gruppen spalten wird, all diese Gruppen werden sich auf dem Irrweg befinden, bis auf eine. Diese ist jene, die sich in Einklang befindet mit dem Buche Allahs und mit der Şunnah Seines Gesandten - möge Allah ihn loben und heil schenken. Sie ist jene Gruppe, die sich auf der Methodik des Propheten - möge Allah ihn loben und Heil schenken - befindet und auf die seiner Gefährten nach ihm. Diese Spaltung umfasst alle Angelegenheiten der Religion und der Anbetung. Doch sein Ausmaß wird sichtbar im Bezug auf den Tauĥīd und der 'Aqīdah. Denn dies sind Dinge, die, wenn sie zerbrechen, nicht mehr geflickt werden können. Der Tauĥīd und die 'Aqīdah müssen dann ganz erneuert werden. In diesem Bereich werden weder Lecke toleriert noch Makel. Die Leute der Abweichung und des Fehlgehens sind bezüglich dieser Dinge zahlreich und ihre Gruppen gesplittert. Dabei freut sich jede Gruppe über das, was sie bei sich hat. Zu diesen fehlgegangenen Gruppen gehört die Gruppe der al-Chawāridj, die auch als al-Harūriyyah bezeichnet wird.

Wer sind diese al-Chawāridj? Was sind ihre Eigenschaften? Was ist das Urteil Allahs und die Seines Gesandten über sie?

Al-Chawāridj sind diejenigen, die die Muslime zu Ungläubigen erklären, wenn sie den großen Sünden verfallen sind. Sie legitimieren daraufhin ihren Tod, ihr Vermögen und ihre Frauen. Außerdem rebellieren sie gegen die Herrscher und entziehen sich dem Gehorsam ihnen gegenüber. Sie lehnen sich mit Waffengewalt gegen sie auf mit der Begründung, sie würden angeblich damit ihre Fehler zurückweisen. Sie weisen die Şunnah zurück und beziehen sich nur auf den Wortlaut des Qur`āns. Sie sind die schlimmste Schaffung und haben die schlimmste Gestalt. Ihre Heimsuchung (Fittnah) gehört zu den schlimmsten Heimsuchungen. Denn sie kleiden diese mit Kleidern des Glaubens, des Djihāds, der Ablehnung von Schlechtem und der Eifersucht gegenüber den Heiligtümern. Deshalb schwanken die Herzen derer zu ihnen, die „junge Zähne und einen schwachen Verstand“ besitzen, also junge Menschen, sodass sie ihnen Unheil beibringen. Wie oft schon haben sie dieser Gemeinschaft Unheil und Verderben gebracht. Sie haben der Religion und dem Leben geschadet, Länder und Dörfer verwüstet und Menschen eingeschüchtert. Sie stellten sich außerdem stets gegen die Glaubenslehre der Ahlu Şunnah wa l-Djamā’ah aş-Şalafiyah. O Allah, bestrafe sie mit dem, was Du möchtest für das, was sie angerichtet haben. Du bist wahrlich Allhörend, Allwissend.…

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Darf man mit der Gruppe at-Tablīĝ rausgehen?

Frage:

Was ist das Urteil bezüglich der Gruppen, die vierzig Monate und vierzig Tage in die verschiedenen Orten dieser Welt gehen, um die Muslime zum Islam und zu seinen Pflichten zu rufen?

 

Antwort:

Gepriesen sei Allah.

Die Gruppe at-Tablīĝ („Die Verkünder“) ist eines dieser zahlreichen islamischen Gruppen, die von Fehlern und Fehltritten nicht verschont geblieben sind. Hier führen wir nun kurz einige ihrer Fehler auf:

1.    Sie verinnerlichen nicht die Glaubenslehre der Ahlu ş-Şunnah wa l-Djamā’ah. Dies wird ganz deutlich in all den zahlreichen Glaubenslehren ihrer Anhänger und ihrer Führer.

2.    Sie geben dem Wissen über die islamische Rechtslehre keinerlei Bedeutung.

3.    Ihre Fehlinterpretationen einiger Verse des Qur`āns und ihre Verbreitung von dieser unter den Menschen. Sie fehlinterpretieren zum Beispiel die Verse über den Djihād und sagen, dass damit „das Rausgehen für die Da‘wah“ gemeint sei, aber auch all die anderen Verse, in denen das Wort „al-Churūdj“ (Rausgehen) vorkommt.

4.    Sie machen ihr System, das sie für das Rausgehen erstellt haben, als ein Akt der Anbetung. Dazu nehmen sie einige Verse des Qur`āns und behaupten, damit wären ihr System und diese festgelegte Zeit für das Rausgehen gemeint.

5.    Sie praktizieren einige Dinge, die gegen die islamischen Rechtslehre sind, wie die Ernennung einer Person aus ihrem Kreis, der während der Zeit des Rausgehens Bittgebete (Du’ā`) macht. Sie denken, dass ihr Erfolg oder Misserfolg davon abhängt, ob dieser Mann ehrlich war und seine Bittgebete akzeptiert wurden.…

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Djamā’at at-Takfīr wa l-Hidjrah

Das war und ist immer noch Allahs Vorgehen gegen Seine Schöpfung, nämlich dass sie sich niemals alle um die wahre Religion versammeln werden, sondern gespaltet sein werden in verschiedene Gruppen, wobei jede Gruppe froh ist darüber, was sie hat. Der erhabene Allah sagt: "Die Menschen waren eine einzige Gemeinschaft. Dann entsandte Allah die Propheten als Bringer froher Botschaft und als Warner. Und Er offenbarte ihnen das Buch mit der Wahrheit, um zwischen den Menschen zu richten über das, worüber sie uneins waren. Uneins aber waren nur jene, denen es gegeben wurde, nachdem klare Beweise zu ihnen gekommen waren, aus Missgunst untereinander. Doch Allah leitet mit Seiner Erlaubnis diejenigen, die gläubig sind, zur Wahrheit, über die sie uneins waren. Und Allah leitet, wen Er will, auf einen geraden Weg." [1]

Das ist also Allahs Vorgehen gegen Seine Schöpfung, Uneinigkeit und Trennung, nachdem ihnen klare Beweise gebracht wurden. Die Feindseligen jedoch scheren sich nicht um Beweise. Im Gegenteil, sie streiten sich sogar bezüglich der Beweise, wobei jede Gruppierung froh ist über das, was sie bei sich hat. Genau das ist das, wovor der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – gewarnt hat, als er sagte: „Ihr werdet gewiss das Brauchtum derjenigen vor euch Handspanne für Handspanne und Ellenlänge für Ellenlänge befolgen, bis ihr ihnen auch dann nachgeht, wenn sie durch das Loch eines Dabb (ein stinkendes Tier in der Wüste) durchgehen würden!“ Wir sagten: „O Gesandter Allahs, die Juden und die Christen (meinst du)?“ Und er antwortete: „Wen sonst?““ [2]…

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