Zweiter Ĥadīth: „Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenke, pflegte, seinen Mund gründlich mit Şiwāk zu säubern, wenn er in der Nacht (zum Gebet) aufstand.“

 


Zweiter Ĥadīth:

 

عن حُذَيْفَةَ بْن الْيَمانِ قَالَ: كَان رَسُول الله صلى الله عليه وسلم إِذا قَامَ من الليل يَشُوصُ فاه بِالسوَاكِ.

 

Von Ĥudhaifah Ibn al-Yamān, Allahs Wohlgefallen auf ihm, wird berichtet, dass er sagte: „Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenke, pflegte, seinen Mund gründlich mit Şiwāk zu säubern, wenn er in der Nacht (zum Gebet) aufstand.“ [verzeichnet bei Buchārī und Muşlim].

 

Zusammenhängende Bedeutung:

Da der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, die Sauberkeit mochte und üble Gerüche verabscheut hat, pflegte er stets nach dem Aufwachen aus einem langen Schlaf in der Nacht, der den Geruch des Mundes verändert hatte, seine Zähne mit dem Şiwāk zu säubern, um diese Gerüche zu beseitigen und um dann beim Verrichten des freiwilligen Gebets in der Nacht (Qiyām) fleißig zu sein, nachdem er den Schlaf besiegt hatte. Zu den Besonderheiten des Şiwāk gehören also auch die Ermahnung und der Fleiß.

 

Der Nutzen aus diesem Ĥadīth:

  1. Die Bekräftigung des Erlasses, den Şiwāk nach dem Schlaf in der Nacht zu benutzen. Der Grund hierfür ist, dass der Geruch des Mundes im Schlaf sich ändert. Der Şiwāk ist ein säuberndes Werkzeug, deshalb gehört es zur Şunnah, diesen immer dann zu benutzen, wenn eine Veränderung stattgefunden hat.
  2. Die Bekräftigung des Erlasses, den Şiwāk immer dann zu benutzen, wenn sich im Mund ein übler Geruch entwickelt hat, wie im vorherigen Punkt erwähnt.
  3. Der Befehl zur Reinheit allgemein und dass die Reinheit zur Şunnah des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gehört und auch zum guten Benehmen.

 

Meistgelesene Beiträge