Vierter Ĥadīth: „Ich trat beim Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenke, ein, als er gerade ein frischen Şiwāk benutzte. Das Ende des Şiwāk war auf seiner Zunge, dabei sagte er: „U‘, U‘ [...].“

 


Vierter Ĥadīth:

 

عَنْ أبِي مُوسَى الأشعري رضِىَ الله عَنْهُ قاَل : أتيْتُ النبي صلى الله عليه وسلم وهُوَ يَستَاكُ بِسِوَاكٍ رَطْبٍ قَالَ وطَرَف السوَاكِ عَلى لِسَانِهِ، وَهو يَقُولُ: أُع أُع، وَالسوَاك في فِيهِ كَأنَهُ يَتَهَوَّع.

 

Von Abū Mūşā al-Asch‘arī, Allahs Wohlgefallen auf ihm, wird berichtet, dass er sagte: „Ich trat beim Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenke, ein, als er gerade ein frischen Şiwāk benutzte. Das Ende des Şiwāk war auf seiner Zunge, dabei sagte er: „U‘, U‘. Der Şiwāk war (tief) in seinem Mund, so als würde er sich übergeben wollen.“ [verzeichnet bei Buchārī].

 

Zusammenhängende Bedeutung:

Abū Mūşā al-Asch’arī berichtet, dass er eines Tages beim Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenke, eintrat, als er gerade ein frischen Şiwāk benutzte, da ein frischer Şiwāk reinigender ist. Er zerbröselt nicht im Mund. Er, möge Allah ihn loben und Heil schenken, hielt dabei den Şiwāk auf seiner Zunge und reinigte intensiv seine Zähne, so als müsste er sich dabei erbrechen.

 

Der Nutzen aus diesem Ĥadīth:

  1. Der Erlass, einen Şiwāk zu benutzen, dessen Holz noch frisch ist. Das Benutzen des Şiwāk gehört zu den Anbetungen und den Dingen, mit denen man sich Allah nähern kann.
  2. Der Erlass, beim Reinigen mit dem Şiwāk gründlich zu sein. Denn bei dieser Intensität wird auch die vollkommende Reinheit erreicht.
  3. Man sollte manchmal den Şiwāk auch auf der Zunge verwenden.

 

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