BUCH: aş-Şalah (das rituelle Gebet)

Aş-Şalah bedeutet sprachlich: ad-Du’ā` (Bittgebet). Al-Qādī ‘Iyād hat gesagt: „Dies ist die Aussage der meisten arabischen Sprachwissenschaftler und Gelehrte. Das Bezeichnen von Du’ā` als Şalah, ist in der Sprache der Araber bekannt. Auch die Beziehung zwischen dem Du’ā` und den Bestandteilen des rituellen Gebets ist bekannt. Denn der Du’ā` ist ein Bestandteil des rituellen Gebets. Und das rituellen Gebet umfasst den Du’ā`.

In der Scharī’ah (islamischen Rechtslehre) bedeutet aş-Şalah: „Aussagen und Handlungen, die mit dem Takbīr beginnen und dem Taşşlīm enden, in Verbindung mit der Absicht (an-Niyyah).“ Die fünf rituellen Gebete bilden eines der fünf Säulen des Islam. Sie sind…

Weiterlesen: BUCH: aş-Şalah (das rituelle Gebet)

Das Urteil über das Intimwerden mit einer menstruierenden Frau (2/2)

Zweiter Ĥadīth:

Von ’Ā`ischah, Allahs Wohlgefallen auf ihr, wird berichtet: „Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stützte sich manchmal in meinen Schoß und rezitierte den Qur`ān, während ich meine Menstruation hatte.“

 

Zusammenhängende Bedeutung:

’Ā`ischah hat erwähnt, dass der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, den Qur`ān rezitiert hat, während er in ihrem Schoß war und sie ihre Monatsregel hatte. Das ist ein Beweis dafür, dass der Körper einer Menstruierenden rituell rein ist. Er wird nicht durch die Menstruation rituell unrein.

 

Der Nutzen aus diesem Ĥadīth:

  1. Es ist erlaubt, den Qur`ān im Schoß einer Menstruierenden zu rezitieren, da ihr Körper und ihre Kleidung rituell rein sind.
  2. Es ist für eine Menstruierenden verboten, den Qur`ān zu rezitieren. Das wurde aus der anfänglichen Vermutung entnommen, dass das Rezitieren im Schoß einer Menstruierenden nicht gestattet sei. Dies sagte Ibn Daqīq al-‘Īd.

Weiterlesen: Das Urteil über das Intimwerden mit einer menstruierenden Frau (2/2)

Die Menstruierende holt das Gebet nicht nach, das Fasten aber schon

Von Mu‘ādhah wird berichtet, dass sie sagte: „Ich fragte ‘Ā`ischah, Allahs Wohlgefallen auf ihr: „Wie verhält es sich mit der Menstruierenden, die das Fasten nachholt und das Gebet nicht nachholt?“ Sie fragte zurück: „Bist du etwa eine Harūriyyah?“ Ich antwortete: „Ich bin keine Harūriyyah, ich frage nur.“ Darauf entgegnete sie: „Diese Periode traf uns, und uns wurde die Anweisung zum Nachholen des Fastens, nicht aber die Anweisung zum Nachholen des Gebetes erteilt.““

 

Sprachliche Analyse des Ĥadīths:

„Bist du etwa eine Harūriyyah?“Dieser Begriff ist zurückzuführen auf ein Ort Namens Ĥarūrā`, das in der Nähe von…

Weiterlesen: Die Menstruierende holt das Gebet nicht nach, das Fasten aber schon

Das Urteil über das Intimwerden mit einer menstruierenden Frau (1/2)

Erster Ĥadīth:

Von ‘Ā`ischah, Allahs Wohlgefallen auf ihr, wird berichtet, dass sie sagte: „Ich nahm den Ĝuşl mit den Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gemeinsam aus einem Behälter vor. Wir beide waren Djunubb gewesen. Auch befahl er mir, ein Izār (Umhang) (um meine Taille) umzuhängen und wurde dann mit mir intim, während ich meine Menstruation hatte. Weiterhin pflegte er während seines I’tikāf seinen Kopf zu mir herauszustrecken, sodass ich seinen Kopf wusch, während ich meine Menstruation hatte.“

 

Zusammenhängende Bedeutung:

Erstens:          Der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, vollzog den Ĝuşl für die Djanābah…

Weiterlesen: Das Urteil über das Intimwerden mit einer menstruierenden Frau (1/2)

Meistgelesene Beiträge