Ĥadīth: „O Gesandter Allahs, ich bin im Djanābah-Zustand und finde kein Wasser!“

Von ‘Imrān Ibn Ĥuşşain, Allahs Wohlgefallen, berichtete, dass der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, bemerkte, dass ein Mann von den Leuten Abstand nahm und nicht mit ihnen betete. Der Prophet sagte zu ihm: „Was hielt dich davon ab, mit den Leuten zu beten?“ Der Mann antwortete: „O Gesandter Allahs, ich bin im Djanābah-Zustand und finde kein Wasser!“ Der Gesandte Allahs sagte: „Wende dich dem Erdboden zu, denn dieser genügt dir!“ Verzeichnet bei Bukhārī.[1]

 

Sprachliche Analyse des Ĥadīths:

1.      Der Mann, der von den Leuten Abstand nahm, war Khildān Ibn Rāfi‘, Allahs Wohlgefallen…

Weiterlesen: Ĥadīth: „O Gesandter Allahs, ich bin im Djanābah-Zustand und finde kein Wasser!“

KAPITEL: At-Tayammum

Scheich Āl BaşşāmAt-Tayammum bedeutet sprachlich: aufsuchen, wollen, beabsichtigen. Der erhabene Allah hat gesagt: "O die ihr glaubt, entweiht nicht […] die, die das geschützte Haus aufsuchen."[1]

Im Sprachgebrauch der Fiqh-Gelehrten bedeutet Tayammum das Streichen über das Gesicht und den Händen mit etwas aus Staub, Erde oder Sand. Denn derjenige, der über diese Gliedmaßen streichen will, sucht dabei Staub, Erde oder Sand auf. Einige Gelehrten haben es wie folgt definiert: Es ist eine auf Erde basierte Tahārah, die das Streichen des Gesichts und der Hände umfasst, im Falle, wenn kein Wasser vorhanden ist oder man nicht in der Lage ist,…

Weiterlesen: KAPITEL: At-Tayammum

Die Feststellung, dass der Geschlechtsverkehr den Ĝuşl obligatorisch macht, gleichgültig ob es dabei zum Samenerguss (Inzāl) kam oder nicht

عَنْ أبى هُريرة رضي الله عَنْهُ أنَّ رَسُولَ الله صلى الله عليه وسلم قالَ: "إِذَا جَلَسَ بَيْنَ شُعَبِها الأرْبَعِ، ثم جَهَدَهَا وَجَبَ الغُسْلُ." وفي لفظ لمسلم "وَإِن لَمْ يُنْزل".

 

Von Abū Hurairah, Allahs Wohlgefallen wird berichtet, dass der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte: „Wenn ein Mann zwischen den vier Teilen seiner Frau sitzt und mit ihr Geschlechtsverkehr hat, dann ist Ĝuşl obligatorisch.“ Im Wortlaut von Muşlim heißt es weiter: „Auch wenn er dabei keinen Samenerguss hatte.“

 

Sprachliche Analyse des Ĥadīths:

1.      „den vier Teilen“: Hiermit sind ihre Arme und Beine gemeint.…

Weiterlesen: Die Feststellung, dass der Geschlechtsverkehr den Ĝuşl obligatorisch macht, gleichgültig ob es dabei zum Samenerguss (Inzāl) kam oder nicht

Das Verdeutlichen der Menge an Wasser, das ausreichend ist, um den Ĝuşl für die Djanābah durchzuführen

Von Abū Dja’far Muĥammad Ibn ‘Alī Ibn al-Ĥuşşain Ibn ‘Alī Ibn Abī Tālib, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, wird berichtet, dass er und sein Vater bei Djābir Ibn ‘Abdullāh waren, als Leute bei ihm waren. Sie fragten ihn bezüglich des Ĝuşls, worauf er antwortete: „Für dich reicht von ein Şā‘[1] (an Wasser) aus.“

Daraufhin sagte ein Mann: „Für mich reicht das nicht.“ Djābir antwortete: „Dies reichte demjenigen aus, der mehr Haare hatte als du und auch besser war – damit meinte er den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken – worauf er danach das Gebet in einem Gewand…

Weiterlesen: Das Verdeutlichen der Menge an Wasser, das ausreichend ist, um den Ĝuşl für die Djanābah durchzuführen

Das Verdeutlichen der Regeln im Bezug auf Sperma(flecke)

Von ‘Ā`ischah wird berichtet, dass sie sagte: „Ich pflegte die Djanābah (gemeint Spermaflecke) von der Bekleidung des Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, auszuwaschen, und er ging damit hinaus zum Gebet, während die gewaschenen Stellen noch durch Wasserspuren in seinem Kleid erkennbar waren.“ Im Wortlaut, der bei Muşlim verzeichnet ist, heißt es: „Wenn ich die (getrockneten) Spermaflecken auf der Kleidung  des Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sah, pflegte ich sie nur abzureiben und er betete dann mit dieser Kleidung.“

 

Zusammenhängende Bedeutung:

’Ā`ischah, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtet uns, dass die Kleidung…

Weiterlesen: Das Verdeutlichen der Regeln im Bezug auf Sperma(flecke)

Meistgelesene Beiträge