KAPITEL: Der Ĝuşl für die Djanābah

Al-Ĝuşl ist das Nomen von al-Iĝtişāl, was bedeutet, dass man den gesamten Körper mit Wasser überspült. Der Ursprung des Wortes „al-Djanābah“ ist Entfernung (al-Bu‘d). Es wird zu einer Person gesagt, das einen Geschlechtsverkehr oder einen Samenerguss hatte, dass dieser Djunubb ist, da seine Flüssigkeit sich von seinem eigentlichen Ort entfernt hat.

Dieses Kapitel bezieht sich nun auf die Regeln, die mit dem Ĝuşl (Ganzkörperwaschung) zusammenhängen. Hier werden die Gründe, die Anstandsregeln und so weiter erklärt. Der Ĝuşl gehört zur Tahārah, das für das Gebet erlassen wurde und zur allgemeinen Sauberkeit gehört, die erwünscht ist.

"Und wenn ihr im Zustand der…

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Die Erläuterung der Regeln bei der Beschneidung, beim Entfernen der Schamhaare und beim Kürzen des Schnurrbartes und der Finger- und Fußnägel

Abu Hurairah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Ich hörte den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagen: „Zur Fittrah gehören fünf Dinge: Die Beschneidung, das Abrasieren der Schamhaare, das Kurzschneiden des Schnurrbarts, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Auszupfen der Achselhaare.““

Zusammenhängende Bedeutung:

Abū Hurairah erwähnt hier, dass er den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagen hörte: Fünf Eigenschaften gehören zur Religion des Islam, die Allah dem Menschen als Veranlagung gab. Derjenige, der diesen nachkommt, hat gewiss besondere Eigenschaften angenommen, die diese Religion festgelegt hat.

Diese fünf Dinge, die…

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Das Urteil über den Urin von Jungs und Mädchen

 Von Umm Qaiş Bint Miĥşan wird berichtet, dass sie ihren kleinen Sohn, den sie noch nicht abgestillt hatte, zum Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, brachte. Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, setzte ihn auf seinen Schoß. Doch es geschah, dass der kleine Junge auf sein Gewand urinierte. Er ließ daraufhin etwas Wasser holen und spritzte es auf sein Gewand, doch wusch er es nicht.

Im Ĥadīth von ‘Ā`ischah, Mutter der Gläubigen, heißt es: „Ihm wurde einmal ein kleiner Junge gebracht, der auf seine Kleidung urinierte. Da ließ der Prophet Wasser holen, mit…

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Wie man die Stelle am Boden reinigt, der vom Urin betroffen ist

Annaş Ibn Mālik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Ein Wüstenaraber kam und urinierte in einer Ecke der Moschee. Daraufhin rügten ihn die Leute. Der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, untersagte ihnen dies. Als er fertig uriniert hat, ließ der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, anschließend einen Eimer Wasser holen und über diese Stelle gießen.“

Zusammenhängende Bedeutung:

Zur Angewohnheit der Wüstenaraber gehören Widerwille und Unwissenheit, da sie weit entfernt wohnen und somit abgeschnitten sind vom Erwerb des Wissens, das Allah auf Seinen Gesandten herabgesandt hat. Als sich der Prophet, möge Allah ihn loben und…

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Das Urteil beim Stattfinden eines Ĥadaths

 

عن عَبّادٍ بنِ تَميمٍ، عَنْ عَبْدِ الله بنِ زَيد بنِ عَاصِمٍ المَازِني قال: شُكِيَ إلى النبي صلى الله عليه وسلم   الرجُلُ يُخَيلُ إلَيْهِ أنَهُ يَجِدُ الشيء في الصَّلاةِ، فَقَالَ: "لا يَنْصرفْ حَتّى يَسمَعَ صَوتاً أو يَجِدَ رِيحاً.  

 

Von ‘Abbād Ibn Tamīm wird berichtet, dass ‘Abdullah Ibn Zaid Ibn ‘Āşim al-Māzinī sagte: „Dem Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, wurde ein Mann beanstandet, der glaubte, etwas während des Gebets (in seinem hinteren Abschnitt) zu verspüren. Er antwortete darauf: „Er soll das Gebet nicht verlassen, bis er einen Ton hört oder einen Geruch wahrnimmt.““

 

Zusammenhängende Bedeutung:

Dieser Ĥadīth gehört – so…

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