KAPITEL: Zeiten, wo das Gebet untersagt ist

Das Gebet wurde zu bestimmten Zeiten untersagt. Dahinter steckt eine Weisheit, die allein der Gesetzgeber (also Allah) kennt, dazu gehört zum Beispiel, dass sich klar Distanzieren von der Nachahmung der Ungläubigen in ihren Gebetszeiten.

Zu den Zeiten, in denen das Gebet untersagt wurde, gehören die folgenden drei:

Erstens: Ab dem Fadjr-Gebet bis zu dem Zeitpunkt, wo die Sonne sich eine Speer-Länge vom Horizont erhebt hat.

Zweitens: Wenn die Sonne ihren höchsten Punkt erreicht hat und nicht weiter aufsteigt, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie wieder anfängt, abzusteigen.

Drittens: Ab dem 'Aşşr-Gebet bis zum Sonnenuntergang.

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Ĥadīth 51: „Es gibt kein Gebet, wenn das Essen bereit steht oder wenn jemand seinen Drang unterdrückt, um ungewollte Dinge zu vertreiben.“

Ĥadīth-Nr.: 51

Und von Muslim wurde verzeichnet, dass ‘Ā`ischah, Allahs Wohlgefallen auf ihr, sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagen: „Es gibt kein Gebet, wenn das Essen bereit steht oder wenn jemand seinen Drang unterdrückt, um ungewollte Dinge zu vertreiben.“

 

Zusammenhängende Bedeutung:

Es ist bereits im vorherigen Ĥadīth erwähnt worden, dass der Gesetzgeber auf die Notwendigkeit hingewiesen hat, dass das Herz beim Gebet anwesend sein muss, wenn man vor Allah, Den Erhabenen, steht. Das kann aber nur dann gelingen, wenn man alles, was einen dabei ablenkt und somit der Grund…

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KAPITEL über einige Dinge, die bezüglich des Gebets verhasst sind

Eine Sache ist makrūh (hier mit verhasst übersetzt), bedeutet bei den Uşūl-Gelehrten, dass derjenige, der diese Sache unterlässt, dafür belohnt wird und derjenige, der es tut, dafür nicht bestraft wird.

Und die Handlungen, die bezüglich des Gebets makrūh sind, sind Handlungen, die die Vollkommenheit des Gebets beeinträchtigen, es jedoch nicht ungültig machen. Es gibt viele solcher Handlungen, von denen der Autor die folgenden zwei Aĥādīthe erwähnt hat.

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Ĥadīth 50:„Wenn zum Gebet aufgerufen wird und das Abendessen bereitsteht, dann fangt mit dem Abendessen an.“

Ĥadīth-Nr.: 50

Von 'Ā`ischah, Allahs Wohlgefallen auf ihr, wird berichtet, dass der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte: „Wenn zum Gebet aufgerufen wird (Iqāmah) und das Abendessen bereitsteht, dann fangt mit dem Abendessen an.“ Und von Ibn 'Ummar wurde ähnliches überliefert.

 

Zusammenhängende Bedeutung:

Das Gebet erfordert Demut (Khuschū‘), Unterwürfigkeit und die Anwesenheit des Herzens, denn all das ist die Seele des Gebets. Erst diese Dinge machen das Gebet vollkommen oder unvollkommen.

Wenn nun also zum Gebet aufgerufen wird und Essen oder Trinken bereitstehen, dann sollte man mit dem Essen und Trinken beginnen, damit die Begierde…

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Ĥadīth 49: „Würde ich nicht wissen, dass ich damit meine Ummah belasten würde, ich hätte ihnen anbefohlen, dieses Gebet zu dieser (späten) Stunde zu verrichten.“

Ĥadīth-Nr. 49

Von ‘Abdullah Ibn ‘Abbāş, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, wird berichtet, dass er sagte: „Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, blieb daheim (und kam nicht zum ‘Ischā`-Gebet), bis es al-‘Atamah wurde. ‘Ummar ging daraufhin zu ihm und sagte: „Das Gebet, o Gesandter Allahs! Die Frauen und die Kinder haben geschlafen.“ Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, kam heraus, während noch Wasser von seinem Kopf tropfte und sagte: „Würde ich nicht wissen, dass ich damit meine Ummah – oder die Leuten – belasten würde, ich hätte ihnen anbefohlen, dieses Gebet zu dieser…

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