Die Gehorsamkeit gegenüber den Propheten

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.  Alles Lob gebührt dem Herrn der Welten. Und Lob und Heil seien auf den edelsten Gesandten, unseren Propheten Muĥammad und auf seine Angehörigen und all seinen Gefährten.

Um fortzufahren:

O Diener Allahs! Der erhabene Allah hat das Wort des Tauĥīd zum Grundsatz dieser Religion gemacht, was ja das Umsetzen des Bekenntnisses ist, dass es keinen anbetungswürdigen Gott gibt außer Allah und dass Muĥammad der Gesandte Allahs ist. Wir beten den erhabenen Allah mit den Dingen an, die Er uns über die Zunge Seines Gesandten Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, offenbart hat.

Das Umsetzen des Bekenntnisses, dass Muĥammad der Gesandte Allahs ist, bedeutet, dass man aufrichtig glaubt und völlig davon überzeugt ist, dass Muĥammad der Deiner und Gesandte Allahs ist, der für alle Geschöpfe als Frohboten und als Warner gesandt wurde. "O die ihr glaubt, glaubt an Allah und Seinen Gesandten und das Buch, das Er Seinem Gesandten offenbart und die Schrift, die Er zuvor herabgesandt hat."[1]

Der erhabene Allah entsandte ihn mit der allgemeinen Botschaft, für alle Geschöpfe, sei es Menschen oder Djinn. "Sag: O ihr Menschen, ich bin der Gesandte Allahs an euch alle."[2] Der erhabene Allah sagte auch: "Und Wir haben dich für die Menschen allesamt nur als Frohboten und Warner gesandt."[3] Und Er, Erhaben ist Er, sagte auch: "Segensreich ist Derjenige, Der Seinem Diener die Unterscheidung offenbart hat, damit er für die Weltenbewohner ein Warner sei."[4] Er machte ihn zum Siegel der Gesandten und Propheten. Somit wird es keinen Gesandten nach ihm geben und auch keine andere Rechtslehre, außer seiner. "Muĥammad ist nicht der Vater irgendjemandes von euren Männern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten."[5]

Derjenige, der an das glaubt, womit er gekommen ist und den Tauĥīd Allahs umsetzt, der ist in den Islam eingetreten und hat damit sein Vermögen und sein Blut bewahrt. Er verdient es, durch die Barmherzigkeit des Allerbarmers ins Paradies einzutreten und vor dem ewigen Verbleib im Höllenfeuer verschont zu werden. Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, hat gesagt: „Bei Allah, jeder Mensch, ob Jude oder Christ, der von mir hört und stirbt, ohne an das zu glauben, womit ich gesandt wurde, wird ein Bewohner des Höllenfeuers sein.“[6]

O Muslime! Der Glaube an Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, beinhaltet, dass wir ihm in allem gehorchen, was er uns befohlen hat und dass wir all das unterlassen, was er uns verboten hat. Denn der Gehorsam ihm gegenüber, ist gleichzeitig der Gehorsam gegenüber den erhabenen Allah. "Sag: Gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten. Doch wenn ihr euch abkehrt, dann obliegt ihm nur das, was ihm auferlegt ist, und euch obliegt, was euch auferlegt ist. Wenn ihr ihm (aber) gehorcht, seid ihr rechtgeleitet. Und dem Gesandten obliegt nur die deutliche Übermittlung (der Botschaft)."[7] Der erhabene Allah sagte auch: "Was nun der Gesandte euch gibt, das nehmt; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. Und fürchtet Allah. Gewiss, Allah ist streng im Bestrafen."[8] Er hat uns davor gewarnt, seinen Anordnungen zu widersprechen, indem Er, Erhaben ist Er, sagte: "So sollen diejenigen, die Seinem Befehl zuwiderhandeln, sich vorsehen, dass nicht eine Versuchung sie trifft oder schmerzhafte Strafe sie trifft."[9] Imām Aĥmad hat gesagt: „Mit Versuchung ist hier die Beigesellung (Schirk) gemeint. Wenn jemand etwas von seinen Aussagen zurückweist, dann läuft er Gefahr, dass sich in seinem Herz eine Neigung zum Abschweifen bildet, sodass er dadurch dann zugrunde gehen wird.“[10]

Zum Glauben an ihn, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gehört auch, dass man ihn liebt. Die Liebe zu ihm ist ein Grundsatz des Glaubens. Und ihre Vollkommenheit ist die Vollkommenheit des Glaubens. Die Liebe eines Muslims zu Muĥammad, den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, muss größer sein, als die Liebe zu den eigenen Angehörigen, den Kindern, den Eltern und allen Menschen.

Als ‘Ummar zum Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte: „O Gesandter Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, bei Allah, du bist mir lieber als alles andere - außer mir selbst.“ Doch Allahs Gesandter erwiderte: „Nein, o ‘Ummar! Bis ich dir lieber bin als du selbst!“ ‘Ummar begriff und antwortete: „Bei Allah, jetzt bist du mir lieber als ich selbst!“ Er, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte: „Jetzt ‘Ummar.“[11] Er, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte auch: „Niemand unter euch glaubt, solange ich ihm nicht lieber bin als sein Vater, sein Sohn und alle Menschen.“[12]

Diese Liebe zu Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, ist keine Behauptung, die man lediglich mit der Zunge tätigt, sie ist eine Wirklichkeit für die Gläubigen. Nicht jeder, der die Liebe zum ihm behauptet hat, ist wahrhaftig diesbezüglich. Es bedarf an Prüfungen.

Die wahrhaftige Liebe zu ihm, möge Allah ihn loben und Heil schenken, besitzt derjenige, der seine Anordnungen einhält, seine Verbote unterlässt, seine Charakterzüge annimmt und weißt, dass er, möge Allah ihn loben und Heil schenken, nur die Wahrheit spricht.

Zur Liebe ihm gegenüber gehört, dass wir an das glauben, was er uns berichtet hat, im Bezug darauf, was bereits geschehen ist oder was noch geschehen wird. Denn er, möge Allah ihn loben und Heil schenken, redet nicht aus eigener Neigung, so wie es der erhabenen Allah gesagt hat: "Und er redet nicht aus (eigener) Neigung. Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben wird."[13]

Zur Liebe ihm gegenüber, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gehört, dass ein Muslim seine Şunnah unterstützt und sie verteidigt. Der erhabene Allah hat gesagt: "Diejenigen nun, die an ihn glauben, ihm beistehen, ihm helfen und dem Licht, das mit ihm herabgesandt worden ist, folgen, das sind diejenigen, denen es wohl ergeht."[14]

Liebe Muslime! Zur Liebe ihm gegenüber gehört, dass man seine Anordnungen umsetzt, und seine Verbote unterlässt. Seine edlen Gefährten, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, gehörten zu den besonderen Geschöpfe, die seine Befehle am meisten umgesetzt und seine Verbote am meisten unterlassen haben. Sie gehörten zu den Menschen, die am schnellsten darum bemüht waren, das einzuhalten, was er ihnen angeordnet hat und das zu unterlassen, was er ihnen verboten hat.

Der erhabene Allah hat Seinem Gesandten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, offenbart, dass die Gebetsrichtung geändert wurde, und zwar von Bait al-Maqdiş (Qudş in Jerusalem) hin zur Ka’bah (in Mekka). Die Leute von Qubā` (ein Vorort von Median) hatten weiterhin in Richtung Bait al-Maqdiş gebetet, da diese Nachricht noch nicht bis zu ihnen gelangt war. Ein Mann kam zu ihnen und sagte: „O Leute von Qubā`, letzte Nacht wurde auf den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, der Qur`ān herabgesandt. Darin wurde im befohlen, (beim Gebet) die Richtung der Ka’bah einzunehmen.“ Er sagte: „Daraufhin drehten sie sich in Richtung der Ka’bah um.“[15] Sie drehten sich in Richtung der Ka’bah, während sie sich noch im Gebet befanden, um den Anordnungen des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, schnellstmöglich nachzukommen.

Dazu gehört auch das, was Annaş Ibn Mālik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, erwähnt hat, als er sagte: „Ich befand mich im Haus von Abū Tallĥah, wo ich ihnen Wein eingeschenkt habe. Daraufhin kam ein Mann und sagte: „Ist die Nachricht vom Verbot des Weines denn nicht zu euch gelangt? Allah hat offenbart, dass es verboten ist!“ Darauf sagte Abū Tallĥah zu mir: „Steh auf Annaş und vergieße den Wein.“ Demnach haben es alle Gefährten verschüttet und es floss auf die Straßen der Medina.“[16] All das taten sie, um seine Anordnungen einzuhalten und um damit ihren uneingeschränkten Gehorsam ihm, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gegenüber zum Ausdruck zu bringen.

‘Abdullah Ibn ‘Ummar hat gesagt: „Der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, trug einen Ring aus Gold. Als er es abwarf, warfen auch alle anderen Menschen ihre Ringe aus Gold ab.“[17]

In der Schlacht von Khaibar, rief der Rufer des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, aus: „Allah und Sein Gesandter verbieten euch das Fleisch von zahmen Esel.“ Als sie davon erfuhren, haben sie den Inhalt ihrer Töpfe umgekippt, während darin das Fleisch von zahmen Eseln gekocht wurde.[18] All das taten sie, da sie ihm, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gehorcht haben und weil sie seine Befehle damit erwidern wollten.

Der erhabene Allah hat Seinem Gesandten folgendes offenbart: "Und ob ihr offenlegt, was in euch selbst ist, oder es verbergt, Allah wird euch dafür zur Rechenschaft ziehen."[19] Nach dem Wortlaut dieses Verses heißt das, dass wir auch bezüglich dessen zu Rechenschaft gezogen werden, was wir in unserem Innern verbergen. „Die Gefährten kamen zum Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, knieten nieder und sagten: „O Gesandter Allahs! Wir sind bereits beladen mit Pflichten, die wir (mühevoll) erfüllen müssen: den (häufigen) Gebeten, dem Fasten und den Abgaben von Zakāt. Nun ist dir dieser Vers offenbart worden, der unsere Kräfte übersteigt.“ Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte zu ihnen: „Wollt ihr etwa sagen, was die Leute der beiden Bücher früher schon gesagt haben, nämlich, „Wir haben gehört, aber wir werden nicht gehorchen“?“ Sie sagten daraufhin: „Wir hören und gehorchen.“ Als die Muslime diesen Vers verinnerlichten, hob Allah den Befehl auf, indem Er sagte: "Der Gesandte (Allahs) glaubt an das, was zu ihm von seinem Herrn (als Offenbarung) herabgesandt worden ist, und ebenso die Gläubigen; alle glauben an Allah, Seine Engel, Seine Bücher und Seine Gesandten – Wir machen keinen Unterschied bei jemandem von Seinen Gesandten. Und sie sagen: „Wir hören und gehorchen. (Gewähre uns) Deine Vergebung, unser Herr! Und zu Dir ist der Ausgang.“ Allah erlegt keiner Seele mehr auf, als sie zu leisten vermag. Ihr kommt (nur) zu, was sie verdient hat, und angelastet wird ihr (nur), was sie verdient hat."[20][21]

Der erhabene Allah hat damit das, was im Innern ausgehegt wird, erlassen. Deshalb sagte er, möge Allah ihn loben und Heil schenken: „Allah hat wahrlich dem Menschen in meiner Ummah das erlassen, was er in seinem Innern hegt, solange er dies nicht in die Tat umgesetzt oder davon herumgesprochen hat.“[22]

Zu den Zeichen der Liebe der Gefährten zu Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gehört – und diese Eigenschaft gilt auch für alle Muslime – dass sie jeden gelobt haben, der sich in Einklang mit der Şunnah befand und ihre Gesetze umgesetzt hat, um ihn darin zu stärken.

Annaş Ibn Mālik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, betete eines Tages hinter ‘Ummar Ibn al-‘Azīz, möge Allah mit ihm gnädig sein und sah, was er alles an Şunnah in seinem Gebet umgesetzt hatte. Er, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte daraufhin: „Derjenige, dessen Gebet am ehesten den des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gleicht, ist dieser Junge hier.“[23] Er sagte dies, weil er sah, dass er in Einklang mit der Şunnah war und dass er sich daran gehalten hat.

Zu den Zeichen ihrer Liebe, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, gehört auch, dass sie jeden zurechtgewiesen haben, der etwas getan oder gesagt hat, das im Widerspruch zur Şunnah stand. Sie haben einen harten Ton gewählt, wenn sie über ihn sprachen, da sie die Şunnah des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, geschätzt haben und es nicht leiden konnten, wenn man sie auf die leichte Schulter nahm oder ihren Wert unterschätzt hat.

‘Abdullah Ibn ‘Ummar Ibn al-Khattāb, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, hat berichtet: „Ich hörte den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagen: „Wenn eure Frauen euch um Erlaubnis bitten, in die Moschee gehen zu dürfen, dann verbietet es ihnen nicht.“ Sein Sohn Bilāl sagte: „Bei Allah, ich werde es ihr verbieten.“ Daraufhin beschimpfte ihn ‘Abdullah auf eine Art und Weise, die ich nie zuvor von ihm gehört hatte. Er sagte zu ihm: „Ich sage dir, was der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gesagt hat und du sagst, dass du es ihr verbieten wirst?!“[24]

Schau, wie wütend er über ihn wurde. Es kann ja sein, dass Bilāl dies deshalb gesagt hat, weil er von den Frauen etwas gesehen hatte, was ihm missfiel und weil sie nicht mehr so waren, wie die Frauen vorher. Doch sein Vater mochte es nicht zu hören, dass jemand etwas sagt, was die Aussage von Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, entgegen wirkt.

‘Abdullah Ibn Muĝfal berichtete, dass er einen Mann sah, der mit einer Schleuder warf, und zu ihm sagte: „Werfe nicht mit einer Schleuder, denn der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, verbot das Werfen mit einer Schleuder. Er (der Prophet) wies daraufhin, dass mit einer Schleuder weder ein Tier gejagt, noch ein Feind erlegt werden kann, sondern sie bricht nur den Zahn und schlägt das Auge aus.“ ‘Abdullah sah später, dass der Mann doch noch mit der Schleuder weiter warf, und er sagte zu ihm: „Ich erzählte dir, dass der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, das Werfen mit der Schleuder verbot, und du wirfst damit weiter. Ich werde mit dir nie wieder reden.“[25]

Eines Tages sah der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, einen Mann, der einen goldenen Ring am Finger trug. Der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, nahm den Ring von seinem Finger und warf ihn weg, wobei er sagte: „Wer auch immer ein Stück glühender Kohle auf seine Hand legen will, der lege sie darauf.“ Nachdem der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gegangen war, wurde der Mann aufgefordert, den Ring aufzuheben und ihn auf andere Weise zu verwenden. Daraufhin sagte er: „Bei Allah: Nun, da der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, diesen Ring weggeworfen hat, werde ich ihn niemals aufheben.“[26]

Dies ist ihre Biographie, Allahs Wohlgefallen auf ihnen allen, die auf ihre vollkommene Liebe zu Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, verweist. Die Liebe zu ihm ist keine Behauptung, die man lediglich mit der Zunge tätigt, nein, sie ist eine Wirklichkeit, die sich im Umsetzen der Befehle und im Unterlassen der Verbote wiederspiegelt.

Als mit ‘Abdullah Ibn ‘Abbāş über „Ĥadj al-Mutt’ah“ diskutiert wurde und dass Abū Bakr, ‘Ummar und ‘Uthmān sahen, dass das besser sei, dies allein durchzuführen, sagte er denen, die dies gesagt hatten: „Beinahe fallen Steine vom Himmel auf euch! Ich sage (euch), der Gesandte Allahs sagte das uns das, und ihr entgegnet mit, „aber Abū Bakr und ‘Ummar sagen dies und das!““[27]

Zu ‘Abdullah Ibn ‘Ummar wurde gesagt: „Dein Vater verbietet die al-Mutt’ah und du befiehlst damit?“ Er sagte: „Wer hat mehr Anspruch darauf, gefolgt zu werden, der Gesandte Allahs oder ‘Ummar?!“[28]

All das machten sie, weil sie die Şunnah und den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, hochgeschätzt haben. Das weist darauf hin, dass ihre Liebe zu ihm, möge Allah ihn loben und Heil schenken, aufrichtig war.

Liebe Muslime! Der erhabene Allah hat diejenigen einer Prüfung unterzogen, die behaupten, ihn zu lieben, indem Er sagte: "Sag: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. So liebt euch Allah."[29] Das Befolgen der Gesetze des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, und das Umsetzen dieser, ist ein Beweis für die Liebe Allahs, Erhaben ist Er.

Derjenige, der Allah liebt ist jemand, der die Şunnah Seines Gesandten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, umsetzt, den Geboten nachkommt und die Verbote unterlässt. Deshalb sagte der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken: „Bei Dem, in dessen Hand meine Seele ist, keiner von euch glaubt (wirklich), bis seine Wünsche im Einklang mit dem sind, womit ich gekommen bin.“[30] Der erhabene Allah hat gesagt: "Weder für einen gläubigen Mann noch für eine gläubige Frau gibt es, wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, die Möglichkeit, in ihrer Angelegenheit zu wählen."[31] Der Befehl des erhabenen Allahs und die Seines Gesandten sind sofort umzusetzen, hierin gibt es für niemanden die Möglichkeit, zu wählen.

Die Muslime schätzen seine Şunnah und bringen all ihre Auseinandersetzungen vor dem Buch Allahs und vor der Şunnah Seines Gesandten. Der erhabene Allah hat gesagt: "Wenn ihr miteinander über etwas streitet, dann bringt es vor Allah und den Gesandten, wenn ihr wirklich an Allah und den Jüngsten Tag glaubt. Das ist am besten und am ehesten ein guter Ausgang."[32] Die Gelehrten des Islam haben sich stets von ihren eigenen Aussagen losgesagt, wenn diese im Widerspruch zur Şunnah von Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, waren. Sie vertraten allesamt die Meinung, dass wenn in ihren Aussagen etwas zu finden war, was der Şunnah widerspricht, dann muss es zurückgewiesen werden und darf unter keinen Umständen weder umgesetzt noch ihr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

O Gemeinschaft von Muĥammad! Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, hat uns davor gewarnt, denselben Weg einzuschlagen, den die Juden und Christen in Bezug auf ihre Gesandten eingeschlagen haben. Die Juden und Christen haben bezüglich ihrer Propheten übertrieben und sind somit vom Wege Allahs abgewichen, indem sie diese neben Allah angebetet und sie zu Herren außer Allah genommen haben. Deshalb hatte unser Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, Angst um uns, weil er sah, was denen, die vor uns waren, widerfahren ist. Er, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte zu uns: „Rühmet mich nicht wie die Christen den Sohn der Maria rühmten, denn ich bin nichts anderes als ein Diener (Allahs). Sagt also „Allahs Diener und Sein Gesandter.““[33] Er sagte uns auch: „Hütet euch vor der Übertreibung in der Religion. Jene die vor euch kamen, wurden durch Übertreibung in der Religion zerstört.“[34]

Er warnte uns auch davor, sein Grab zu einem Festakt zu machen, zu dem gepilgert wird, indem er sagte: „Macht aus euren Häusern keine Gräber und macht aus meinem Grab kein Festakt und sprecht Segen auf mich, denn eure Segenswünsche erreichen mich, egal wo ihr seid.“[35]

Er hat außerdem in den letzten Stunden seines Lebens immer wieder gesagt: „Allahs Fluch ist deshalb auf die Juden und die Christen ergangen, weil sie die Gräber ihrer Propheten zu Gebetsstätten gemacht haben.“[36] „Macht deshalb die Gräber nicht zu Gebetsstätten.“[37]

Liebe Muslime! Einige Geschöpfe behaupten, den Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, zu lieben. Doch wenn du dir ihre Aussagen und Taten anschaust, dann siehst du, dass diese im klaren Widerspruch zu den Gesetzen von Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, stehen. Der wahre Muslim ist derjenige, dessen Beziehung zu Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, beständig ist und das in all seinen Angelegenheiten. Wenn er die rituelle Gebetswaschung vollzieht, betet, fastet, die Pilgerfahrt vollzieht, die Zakāt entrichtet oder sonst eine andere Tat vollrichtet, nimmt er sich Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, zum Vorbild. Und wenn er isst, trinkt, schläft, wach wird oder sonst eine andere Handlung begehet, hält er sich die Şunnah von Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, stets vor Augen. Das, was er über die Şunnah hört, setzt er auch in die Tat um.

Doch was diejenigen anbetrifft, die die Liebe zu ihm lediglich behaupten, so ist ihre Liebe auf die Nacht der Nächte[38] beschränkt. Darin tragen sie dann Poesie vor, lesen die Şīrah oder schmücken sich mit Gedichte, deren Inhalt voller Schirk und Fehlgehen ist und weit entfernt ist von der Rechtleitung. Sie behaupten dann, sie würden damit seine Şunnah ehren wollen. Doch wenn du dir ihre Handlungen anschaust, dann siehst du, dass sie in all ihren Angelegenheiten weitentfernt sind von der wahren Şunnah, sei es innerlich wie äußerlich! Selbst ihre Kenner befinden sich im Widerspruch zur Şunnah des Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken. Sie setzen kein Gesetz der Şunnah um, weder bezüglich dem Verhalten noch den Befehlen, mit denen sie gekommen ist noch indem sie sich von den Verboten fernhalten, vor denen sie gewarnt hat, im Gegenteil, sie haben sich stattdessen von der Şunnah weit entfernt. Sie lassen diese Nacht der Nächte aufleben und behaupten dann, sie würden damit ihre Liebe zu seiner Şunnah zum Ausdruck bringen. Sie sagen, dass in dieser Nacht der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, geboren wurde (Maulid an-Nabawī) und dass diese Nacht sie an ihn erinnert, ihre Beziehung zu ihm stärkt und ihre Bindung mit ihm festigt. Doch nach dieser einen Nacht kehren sie wieder zu ihren Übertretungen bezüglich seiner Gesetze und zu ihren Widersprüchen bezüglich seiner  Şunnah zurück. Sie geben ihr dann wieder keinen Wert und schenken ihrer keinerlei Beachtung. All das gehört zu ihren Verstößen gegenüber der Rechtleitung des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken.

Die Geschöpfe, die den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, am meisten lieben, sind wahrlich seine edlen Gefährten, vor allem die rechtgeleiteten und rechtschaffenen Kalifen. Sie sind zweifellos die Geschöpfe, die ihn am meisten geliebt haben. Doch haben sie dieser Geburtstagsnacht weder einen bestimmten Wert gegeben noch haben sie diese besonders erwähnt noch haben sie es aufleben lassen, da sie genau wussten, dass dies nicht zur Rechtleitung von Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gehört.

Sie wussten genau, wann er geboren wurde, im welchen Jahr und in welcher Nacht, doch haben sie dieser Nacht trotzdem keinerlei besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Sie fasteten an jedem Montag, da der Prophet ihnen berichtet hat, dass er an einem Montag geboren und dass an diesem Wochentag die Offenbarung zu ihm herabgesandt wurde.[39] Sie fasteten an diesem Tag, weil sie damit die Şunnah befolgen wollten. Da jedoch das Aufleben lassen dieser Nacht der Nächte und das Gedenken daran nicht erlassen wurde, haben sie es unterlassen. Sie waren keineswegs unwissend bezüglich dieser Nacht gewesen, sondern haben lediglich die Şunnah befolgt und haben an den Gesetzen haltgemacht, die sie erlassen hat.

So müssen die Muslime sein! Die Neuerung (Bidd‘ah) steht im Widerspruch zur islamischen Rechtslehre (Scharī‘ah), egal wie sehr ihre Leute sie schmücken oder sie verteidigen mögen. Es darf weder an ihr geglaubt werden noch darf man damit arbeiten noch darf man sie aufleben lassen. Denn ein Muslim wurde dazu angehalten, den Qur`ān und die Şunnah zu befolgen. Seine Taten werden nur dann angenommen sein, wenn sie aufrichtig für Allah verrichtet wurden und in Einklang waren mit dem Buche Allahs und mit der Şunnah von Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken.

Die Gefährten von Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, haben diesen edlen Propheten wahrhaftig geliebt. Diese Liebe hat sich in ihren Herzen gefestigt und ihre Auswirkungen waren ihnen äußerlich anzusehen. Allahs Wohlgefallen sei deshalb auf ihnen allen.

Dazu gehört auch das, was ‘Ā`ischah, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtet hat, nämlich dass eines Tages ein Mann von den Gefährten des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, zum Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, kam und sagte: „O Gesandter Allahs! Bei Allah, du bist mir von allen Geschöpfen am liebsten! Jedes Mal, wenn ich an dich denken muss und mich zu Hause befinde, beruhigt sich meine Seele nur dann wieder, wenn ich hinausgehe, um dich zu sehen. Doch wenn ich daran denke, dass ich sterben werde und dass auch du sterben wirst und dass deine Stellung dann im Paradies höher sein wird, sodass ich dich dann nicht mehr sehen kann, beunruhigt mich dies umso mehr und macht mir zu schaffen. Der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, schwieg daraufhin, bis der erhabene Allah folgenden Vers herabgesandt hat: "Wer Allah und dem Gesandten gehorcht, die werden mit denjenigen von den Propheten, den Wahrheitsliebenden, den Märtyrern und den Rechtschaffenen zusammensein, denen Allah Gunst erwiesen hat. Welch gute Gefährten jene sind!"[40][41]

Rabī’ah al-Aşlamī, der ein Diener des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, war, sagte: Ich verbrachte meine Nächte immer in der Nähe des Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, damit ich ihm Wasser für seine Waschungen und seinen Bedarf bringen konnte. Eines Tages sagte er zu mir: „Was wünschst du dir von mir?“ Ich sagte: „Ich bitte darum, in deiner Gesellschaft im Paradies zu sein!“ Er sagte weiter: „Und was noch?“ Ich sagte: „Nur dies!“ Da sagte er: „Dann hilf mir, indem du dich selbst oft vor Allah niederwirfst.“[42]

‘Abdullah Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Als der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, Ĥunain eroberte, verteilte er die Beute und gab denjenigen davon, deren Herzen gewonnen werden sollten. Ihm wurde dann mitgeteilt, dass die Anşār wünschen, etwas davon, was die(se) Leute bekamen, zu sich zu nehmen. Er, möge Allah ihn loben und Heil schenken, rief sie deshalb alleine zu sich und sagte: „Ihr Anşār! Habe ich euch nicht auf dem Irrweg gefunden, und Allah hat euch dann durch mich richtig geführt? Habe ich euch nicht arm gefunden, und Allah hat euch durch mich reich gemacht? Habe ich euch nicht gespaltet gefunden, und Allah hat euch durch mich vereinigt?“ Jedes Mal, wenn er etwas gesagt hatte, sagten sie (die Anşār): „Wir sind mit Allah und Seinem Gesandten als Anteil zufrieden.“ Da sagte er: „Wenn ihr wolltet, hättet ihr gesagt: Du kamst zu uns als Abgestoßener und wir haben dich beschützt. Dir wurde nicht geglaubt, und wir haben dir Glauben geschenkt. Du kamst bedürftig zu uns und wir nahmen dich auf. Ihr Anşār! Wenn die Leute durch ein Tal oder auf einen Bergpfad ziehen, dann entscheide ich mich, durch das Tal oder auf den Bergpfad der Anşār zu ziehen. Die Anşār sind die Untergewänder (d.h. sie sind mir zu nahe), und die (anderen) Leute sind die Obergewänder. Seid ihr denn nicht zufrieden, wenn die Leute mit den Schafen und Kamelen gehen, und ihr mit dem Gesandten Allahs zu euren Häusern zurückkehrt?“ Er (‘Abdullah Ibn Zaid) sagte weiter: Ihre Bärte waren feucht von Tränen und sie sprachen: „Wir sind mit Allah und Seinem Gesandten als Anteil zufrieden.“[43]

Zum Zeichen ihrer Liebe gehörte auch, dass wenn sie ihn erwähnt haben, ihre Augen aus Sehnsucht nach ihm tränten. Abū Bakr aş-Şiddīq hielt eines Tages die Freitagspredigt, nachdem bereits ein Jahr nach dem Tod des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, vergangen war und sagte: „O ihr Menschen! Ich hörte den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, an diesem Platz, genau vor einem Jahr, sagen…“ Danach fing er, Allahs Wohlgefallen auf ihm, an zu weinen. Er versuchte es dreimal, doch musste danach immer wieder weinen. Danach sagte er: „Ich hörte ihn sagen: „Nichts ist dem Sohn Ādams nach der Aufrichtigkeit (Ikhlāş) gegeben worden, was besser ist, als das Wohlbefinden (al-‘Āfiyyah).“[44]

Als Abū Bakr aş-Şiddīq am Sterben lag, sagte er zu seinem Sohn: „Mein Sohn, wenn ich sterbe, dann beeile dich mit meiner Beerdigung. Ein Tag an der Seite von Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, ist mir lieber als alle anderen Tage zusammen.“[45]

Und als ‘Ummar, Allahs Wohlgefallen auf ihn, erstochen wurde, ließ er nach seinem Sohn ‘Abdullah rufen und sagte zu ihm: „Das, was mich gerade am meisten beschäftig ist, dass ich gerne neben den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, beerdigt werden möchte. Doch diese Entscheidung liegt in der Hand der Mutter der Gläubigen (‘Ā`ischah). Deshalb richte ihr Grüße von mir aus und sag ihr, ‘Ummar bittet um Erlaubnis, neben den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, und seinem Gefährten beerdigt zu dürfen.“ ‘Abdullah sagte: „Ich ging daraufhin zu ihr und fand sie weinend vor über das, was ‘Ummar widerfahren war. Ich sagte zu ihr: „‘Ummar bestellt dir den Friedensgruß und bittet dich um die Erlaubnis, neben den Gesandten Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, und seinem Gefährten beerdigt zu dürfen.“ Sie sagte: „Bei Allah, ich hatte auch nicht vorgehabt, dieses einem anderen zu gewähren außer ihm. Berichte ihm darüber.“ Als ‘Abdullah zu seinem Vater zurückging, sagte die Leute (zu ‘Ummar): „Dies ist ‘Abdullah, der da kommt.“ ‘Ummar sagte: „Richtet mich auf. Was verbirgst du hinter dir o ‘Abdullah?“ Er antwortete: „Nur das, was du liebst, o Führer der Gläubigen. Sie hat es dir erlaubt, neben den Propheten und seinem Gefährten beerdigt zu werden.“ ‘Ummar sagte: „O ‘Abdullah, vielleicht sagte sie dies nur, weil ich noch am Leben bin. Wenn ich sterbe und ihr das Totengebet für mich verrichtet habt, dann geht an ihr vorbei, wenn ihr mich zu Grabe tragt und bittet sie für mich noch einmal darum.“ Als man das Totengebet für ihn verrichtet hat, ging man an ihr vorbei. Sie sagte daraufhin: „Ich hatte nicht vorgehabt, ihm dieses zu gewähren, als er noch am Leben war, um es ihm dann wieder zu verbieten, wenn er stirbt. Begrabt ihn neben dem Propheten und seinem Gefährten.“[46]

All das taten sie, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, aus Liebe zu ihm. Ein Muslim, der den Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, wahrhaftig liebt, ist jemand, der seine Şunnah wertschätzt, sie umsetzt, sich ihr unterwirft und auf den Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, hört und gehorcht.

Möge Allah uns und euch zu denen machen, die mit Seiner Rechtslehre arbeiten, sich daran festhalten und dabei standhaft bleiben. Und möge Er uns zu denen gehören lassen, die am Jüngsten Tag vom Ĥaud (Trinkbecken) des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, trinken werden. Allah hat zu allem die Macht.

Und wisset, dass das beste Wort das Wort Allahs ist und der beste Weg, der Weg Muĥammads ist. Die schlechteste Sache ist die Neuerung in der Religion, und jede Neuerung ist eine Bidd’ah, und jede Bidd’ah ist ein Fehlgehen und jedes Fehlgehen führt ins Feuer.

Und sprechet den Segen über Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, so, wie es euch euer Herr anbefohlen hat. Der erhabene Allah hat gesagt: "Gewiss, Allah und Seine Engel sprechen den Segen über den Propheten. O die ihr glaubt, sprecht den Segen über ihn und grüßt ihn mit gehörigem Gruß."[47] Und er, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte: „Wer einmal über mich Segen spricht, über ihn spricht Allah zehnmal Segen.“[48]

O Allah! Sende Muĥammad, dem Führer der Gottesfürchtigen, Heil, Gruß und Segen. Und sei wohlfallend auf die rechtgeleiteten Kalifen, Abū Bakr, ‘Ummar, ‘Uthmān und ‘Alī und auf alle restlichen Gefährten von Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken, und auf die, die nach ihnen kamen und jene, die ihnen bis zum Jüngsten Tag auf beste Weise folgen werden. Und lass auch uns durch Deine Gnade und Barmherzigkeit zu ihnen gehören. Du bist ja der Barmherzigste der Barmherzigen.

 

 



[1]
An-Nişā` 4:136

[2]Al-A’rāf 7:158

[3]Şaba` 34:28

[4]Al-Furqān 25:1

[5]Al-Aĥzāb 33:40

[6]Verzeichnet bei Muşlim in „Kitāb al-Īmān“ (153). Dieser Ĥadīth wurde von Abū Hurairah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtet.

[7]An-Nūr 24:54

[8]Al-Ĥaschr 59:7

[9]An-Nūr 24:63

[10]Siehe dazu „aş-Şārim al-Maşlūl“ (2/116)

[11]Verzeichnet bei Bukhārī (6632). Dieser Ĥadīth wurde von ‘Abdullah Ibn Hischām berichtet.

[12]Verzeichnet bei Bukhārī (15) und Muşlim (44). Dieser Ĥadīth wurde von Annaş, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtet.

[13]An-Nadjm 53:3,4

[14]Al-A’rāf 7:157

[15]Diese Geschichte ist bei Bukhārī verzeichnet in „Kitāb aş-Şalah“ (403) und auch bei Muşlim in „Kitāb al-Maşādjid“ (526). Dieser Ĥadīth wurde von ‘Abdullah Ibn ‘Ummar, Allah Wohlgefallen auf ihnen, berichtet.

[16]Verzeichnet bei Bukhārī (4620) und Muşlim (1980). Dieser Ĥadīth wurde von Annaş Ibn Mālik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtet.

[17]Verzeichnet bei Bukhārī (5867) und Muşlim (2091).

[18]Verzeichnet bei Bukhārī (4199) und Muşlim (1940). Dieser Ĥadīth wurde von Annaş Ibn Mālik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtet.

[19]Al-Baqarah 2:284

[20]Al-Baqarah 2:285, 286

[21]Verzeichnet bei Muşlim (125). Dieser Ĥadīth wurde von Abū Hurairah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtet.

[22]Verzeichnet bei Bukhārī (5269) und Muşlim (127). Dieser Ĥadīth wurde von Abū Hurairah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtet.

[23]Diese Geschichte wurde zahlreich über Annaş berichtet.

[24]Verzeichnet bei Bukhārī (865) und Muşlim (442). Bei Bukhārī ist jedoch die Vorfall, der sich zwischen Bilāl und seinem Vater ‘Abdullah Ibn ‘Ummar, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, ereignet hat, nicht berichtet worden.

[25]Verzeichnet bei Bukhārī (5479) und Muşlim (1454).

[26]Verzeichnet bei Muşlim (2090). Dieser Ĥadīth wurde von Ibn ‘Abbāş, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, berichtet.

[27]Verzeichnet bei Aĥmad (1/337)

[28]Verzeichnet bei al-Baihaqī in „aş-Şunnan“ (5/21)

[29]Āli ‘Imrān 3:31

[30]Verzeichnet bei Ibn Abī ‘Āşim in „aş-Şunnan“ (15), al-Khattīb (4/369) und al-Baĝawī (104)

[31]Al-Aĥzāb 33:36

[32]An-Nişā` 4:59

[33]Verzeichnet bei Bukhārī (3445). Dieser Ĥadīth wurde von ‘Ummar Ibn al-Khattāb, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtet.

[34]Verzeichnet bei Aĥmad (1/215), an-Naşā`ī (3057) und Ibn Mādjah (3029). Dieser Ĥadīth wurde von Ibn ‘Abbāş, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, berichtet und von al-Albānī als authentisch gestuft.

[35]Verzeichnet bei Aĥmad (2/367), Abū Dāwūd (2042) und at-Tabarānī (8/81). Er wurde von al-Albānī als gut gestuft.

[36]Verzeichnet bei Bukhārī (1330) und Muşlim (529). Dieser Ĥadīth wurde von ‘Ā`ischah, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtet.

[37]Verzeichnet bei Muşlim (523). Dieser Ĥadīth wurde von Djundub Ibn ‘Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtet.

[38]Kommentar des Übersetzers: Hier ist der Geburtstag des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, (Maulid an-Nabawī) gemeint.

[39]Verzeichnet bei Muşlim (1162). Abū Qatādah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, wurde nach dem Fasten am Montag gefragt, da sagte er: „An einem Montag wurde ich geboren und einem Montag wurde ich als Prophet gesandt.““

[40]An-Nişā`4:69

[41]Dies schrieb Ibn Kathīr in seinem „Taffşīr“ (2/310- 311) Ibn Mardawayh und al-Ĥāfidh Abū ‘Abdullah al-Maqdişī zu. Er überlieferte von ihm, dass er sagte: „An dieser Überlieferungskette ist nichts auszusetzen.“ Auch at-Tabarī hat es in seinem „Taffşīr“ (8/534-535) verzeichnet.

[42]Verzeichnet bei Muşlim (489). Dieser Ĥadīth wurde von Rabī‘ah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtet.

[43]Verzeichnet bei Buchārī (4330) und Muşlim (1061). Dieser Ĥadīth wurde von ‘Abdullah Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtet.

[44]Verzeichnet bei aţ-Ţayālisī, Aĥmad (1/3, 5, 7, 8), al-Bukhārī in „al-Adabb al-Muffradd“ (724), Ibn Mādjah (3849) und weitere. Dies wurde von al-Albānī in „Şaĥīĥ al-Adabb al-Muffradd“ (557) als authentisch gestuft.

[45]Verzeichnet bei Aĥmad (1/8) über ‘Ā`ischah, dass sie gesagt hat: Als Abū Bakr am Sterben lag, sagte er: „Welchen Tag haben wir heute?“ Sie sagten: „Der Montag ist heute.“ Er sagte: „Wenn ich in dieser Nacht sterben sollte, dann wartet nicht, bis zum morgigen Tag. Denn die Tage und Nächte, die mir am liebsten sind, sind jene, die ich in der Nähe des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, verbringen darf.“

[46]Verzeichnet bei Bukhārī im Buch „al-Djanā`iz“ (1392).

[47]Al-Aĥzāb 33:56

[48]Verzeichnet bei Muşlim (384). Dieser Ĥadīth wurde von ‘Abdullah Ibn ‘Ummar, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, berichtet.